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Bildung

Docemus setzt auf neue Lernkultur

Selbstorganisiertes Lernen bekommt neue Räume

Erschienen am Donnerstag, 1. Oktober 2026 Lesezeit 3 Min.

Mit der Einführung des selbstorganisierten Lernens im vergangenen Schuljahr haben die Docemus Privatschulen ihre Unterrichts- und Lernkultur neu ausgerichtet. Jetzt folgt der nächste Schritt: An allen drei Standorten wurden Räume sowie die Mensen im Sinne des selbstorganisierten Lernens umgestaltet. Entstanden sind Lernbereiche mit unterschiedlichen Arbeitsplätzen für Gruppen- und Einzelarbeit, darunter Nischen mit Podesten und offene Zonen im Schulhaus. Insgesamt wurden vier Klassenzimmer, zwei Mensen sowie Teile der Flure umgebaut. Mit dem selbstorganisierten Lernen haben wir unsere Lernkultur weiterentwickelt. Die neuen Lernräume sind die konsequente Fortsetzung dieses Weges. Sie geben unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Verantwortung für ihren Lernprozess zu übernehmen und die Arbeitsumgebung zu wählen, die sie für ihre Aufgabe benötigen, sagt Daniel Frech, Geschäftsführer der Docemus Privatschulen.

Neue Räume mit vielfältigen Lernbereichen
Geplant wurde rund ein Jahr, umgesetzt wurde in den Sommerferien. Dabei bestimmten Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler die Farben, Möbel und Einrichtung der Räume aktiv mit Selbstorganisiertes Lernen heißt, dass Schülerinnen und Schüler je nach Aufgabe selbst entscheiden, wie und wo sie arbeiten. Dafür braucht es unterschiedliche Bereiche im Schulhaus: ruhige Plätze für die Einzelarbeit, Nischen für kleine Gruppen und offene Flächen für den Austausch. Genau das haben wir jetzt geschaffen, erklärt Torsten Gärtner, COO der Docemus Privatschulen.

Schrittweise Umsetzung an allen Standorten
Die Umgestaltung wurde an den Standorten unterschiedlich umgesetzt: In Grünheide standen vorrangig die Klassenzimmer der Sekundarstufe II im Fokus, in Neu Zittau und Blumberg wurden vor allem Flure und Mensen neugestaltet. Eine Investition in dieser Größenordnung zeigt, welche Bedeutung das selbstorganisierte Lernen für Docemus hat. Dafür möchte ich mich im Namen aller Kolleginnen und Kollegen bei Daniel Frech, unserem Geschäftsführer und CEO der AcadeMedia Education GmbH, bedanken, sagt Torsten Gärtner.

Ausblick
Die neuen Räume sind erst der Anfang: In den kommenden sechs Jahren sollen schrittweise alle Räume an den drei Standorten im Sinne des selbstorganisierten Lernens umgestaltet werden. Ich wünsche mir, dass wir den begonnenen Weg im selbstorganisierten Lernen mit Offenheit und Zuversicht weitergehen, so Daniel Frech. Torsten Gärtner ergänzt, Veränderung braucht Optimismus, auch wenn sie manchmal herausfordernd ist. Genau das erwarten wir auch von unseren Schülerinnen und Schülern, also gehen wir mit gutem Beispiel voran.


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