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donnerstags 15 Uhr

Familie

Begegnungen und bewegende Momente

Minister, Macher und Menschen mit Herz

Erschienen am Donnerstag, 10. September 2026 Lesezeit 4 Min.

Unter dem Motto „Blick nach vorn“ begann das 134. Samariterfest in diesem Jahr mit dem Gottesdienst, in dem die Menschlichkeit im Mittelpunkt stand. Die theologische Vorständin Ulrike Menzel fand dabei Worte, die den Gedanken des Festes wunderbar aufgriffen. Menschen brauchen Liebe, weite Gedanken und warme Herzen.Gerade in einer Zeit, in der vieles laut und manchmal unbarmherzig erscheint, sind Aufmerksamkeit, Respekt und Einfühlungsvermögen sowie die Bereitschaft, füreinander da zu sein, Werte, die bleiben. Es sind diese menschlichen Qualitäten, die Gemeinschaft tragen und den Blick füreinander öffnen. Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, diakonischem Werk und dem Kuratorium waren gekommen, um gemeinsam mit den Samariteranstalten das Samariterfest zu feiern und ihre Verbundenheit zu zeigen. Traditionell wurde der Auftakt musikalisch vom Bläserchor der Kirchengemeinde Fürstenwalde unter der neuen Leitung von Peter Kubat und vom Samariterchor begleitet.

Innerhalb des Festgottesdienstes wurde die Geschichte des „Barmherzigen Samariters“ aufgeführt. Pfarrerin Cornelia Behrmann gestaltete gemeinsam mit Bewohnern der Samariteranstalten das Geschehen auch bildlich. Für alle sichtbar und erlebbar wurde dabei deutlich, wie wichtig es ist, nicht wegzuschauen, sondern füreinander da zu sein, Hilfe anzubieten und einem Menschen in einer schwierigen Situation mit Menschlichkeit und Mitgefühl zu begegnen.

Besonders herzlich wurde es bei der Ehrung der Mitarbeiter, die seit 40 Jahren bei den Samariteranstalten tätig sind. Traditionell werden dies Jubilate im Rahmen des Samariterfestes geehrt. Sie begannen 1986 gemeinsam ihren Weg in der Einrichtung und sind bis heute mit großem Engagement für Menschen da. Vier Jahrzehnte das sind unzählige Begegnungen, Geschichten, Erfahrungen und Momente, in denen sie Menschen begleitet, ihnen Mut gemacht und ein Stück ihres Weges mitgetragen haben. Ulrike Menzel würdigte ihren herzlichen Blick auf die Menschen, ihre einfühlsame Offenheit, ihre breite Erfahrung und ihre Kompetenz. Eine Wertschätzung, die weit über die Zahl der Dienstjahre hinausgeht. Und so bekam das Motto „Blick nach vorn“ an diesem Tag eine ganz besondere Bedeutung, nach vorn schauen, ohne zu vergessen, was träg, Menschlichkeit, Zusammenhalt, Geduld und ein warmes Herz.

Das anschließende Fest auf dem gesamten Gelände sowie am Altenpflege-Wohnheim „Katharina von Bora“ war auch in diesem Jahr stark gefragt. Ein buntes Treiben für Bewohner und Gäste gleichermaßen. Die Stempelstelle für das Radscharmützel war auch wieder mit dabei. An Ort und Stelle kümmerten sich die Schüler der Korczak-Schule um die eintreffenden Fahrradbegeisterten. Man konnte sich vorab an der Stimmabgabe zum Bürgerbudget der Stadt Fürstenwalde beteiligen. Der Samaritershop war in Teilen auf dem gesamten Gelände mit seinen tollen Keramiken, Kerzen und Holzspielzeugen vertreten. Das Trödeln war ebenso ein Blickfang wie die zahlreichen sportlich-spielerischen Angebote. Überall wurden Snacks, wohlschmeckende Kuchen, Kaffee, Getränke und Eis gereicht.

Zu dem schönen Samariterfest gesellte sich auch der frisch gebackene Minister für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Brandenburg, René Wilke. Er nutzte die Gelegenheit, um mit der theologischen Vorständin Ulrike Menzel und der kaufmännischen Vorständin Nicole Drews sowie weiteren Akteuren in den Diskurs zu gehen. Am Nachmittag wurde zum zweiten Mal der Samariter-Award an vier Projekte übergeben. Zu den ersten Gratulanten gehörte der Amtsdirektor des Amt Odervorland Dirk Meyer sowie Regionalmanagement @see Franziska Seifert und natürlich Ulrike Menzel.

Der 1.Platz ging an den Verwaltungsbereich, Finanz und Rechnungswesen für das ausgezeichnete Projekt „Katharina von Bora Haus 2045 „Ein Ort der Begegnung. Ein Ort des Lebens.“

Der 2.Platz ging an die Klasse BS2 der Burgdorfschule für das ausgezeichnete Projekt „Samaritercafé 2045“ eine Café-Idee für Begegnung, Teilhabe und Gemeinschaft.

Der 3.Platz erhielten Zwei Beschäftigte der Christophorus Werkstätten für das ausgezeichnete Projekt „Christopherus Werkstätten im Jahr 2045“ für nachhaltiges Arbeiten und gemeinsames Erleben.




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