Fahrspaß für die ganze Familie
24. Radscharmützel in Oder-Spree
Erschienen am Donnerstag, 10. September 2026 Lesezeit 3 Min.

Seit 24 Jahren ist das Radscharmützel unter den Radfahrbegeisterten der Region im Landkreis Oder-Spree das Fahrradevent schlechthin. Das ist eine tolle gemeinschaftliche Exkursion, wobei jeder auf seine Weise die Region selbst kennenlernen kann. In diesem Jahr gab es wieder zwei offizielle Starts, einmal auf der Burg Storkow mit Eröffnung durch die Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig und den Start in der Seestraße in Bad Saarow am Esplanade Resort & Spa.
Der offizielle Start wurde durch den ehrenamtlichen Bürgermeister der Gemeinde Bad Saarow, Christian Schroeder, sowie den ersten Beigeordneten des Landrats Oder-Spree, Sascha Gehm, den Vorsitzenden des Tourismusvereins Scharmützelsee e. V., Michael Tobias, sowie @see Franziska Seifert in Szene gesetzt. Traditionell waren mit helfenden Händen die Fahrrad-Füchse aus Fürstenwalde mit dabei, die den vielen Fahrradbegeisterten beim Aufpumpen der Reifen oder Einstellen der Bremsen unter die Arme griffen. Einer der größten Unterstützer, die in jedem Jahr eine große Traube an Fahrrad-Enthusiasten mit dabeihaben, ist die Sparkasse Oder-Spree, die in diesem Jahr eine rekordverdächtige Beteiligung erzielte. Die Moderation übernahm Guido Hermann, der wie immer im gepflegten Ton bis zum offiziellen Start durchs Programm führte.
Das Fahrradfahren ist nicht nur als Freizeit- oder Tourismusangebot zu sehen, sondern als Möglichkeit für den Alltag, so Sascha Gehm. Kürzere Wege zur Arbeit, zum Einkaufen oder zu anderen Zielen könnten häufiger mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Das fördert die Gesundheit und trägt gleichzeitig dazu bei, den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren. Michael Tobias freute sich indes über den hohen Zuspruch des seit 24 Jahren währenden Events des Radscharmützels. Die reizvolle Umgebung sei darüber hinaus ein weiterer Grund, warum die Veranstaltung Jahr für Jahr so viele Fahrradbegeisterte anziehe. Und Christian Schröder ist es eben auch wichtig, daran zu erinnern, wie es mal angefangen hatte und dass aufgrund der wenigen Radwege die Straßen einst gesperrt werden mussten. Allerdings muss man aber auch sagen, dass genau diese Tatsache doch der Clou war, dass sich die Begeisterten, ob mit Fahrrad, Bambirad, Skateboard oder Inlinern, für einen Tag auf der Straße frei bewegen konnten und dies das Highlight war.
Zum Abschluss dankte man den vielen Helfern an den Stationen für ihren Einsatz. Den Teilnehmern wurde bei dem strahlenden Wetter viel Freude bei der Tour gewünscht. Die abschließende Botschaft lautet sinngemäß, auch wenn es einmal bergauf geht, folgt irgendwann wieder eine Abfahrt. Damit wurde nicht mit einer Hupe, sondern mit der schrillen Klingel der Fahrradklingel der Start zum 24. Radscharmützel pünktlich eröffnet.





