Heiße Zeiten mit den Oderhähnen
Zwischen Hitzewallungen und Lachanfall
Erschienen am Donnerstag, 24. September 2026 Lesezeit 2 Min.

Im Musikkeller der Fürstenwalder Kulturfabrik waren am Samstag die „Oderhähne“ mit ihrem Stück „Heiße Zeiten – Die Wechseljahre Revue“ zu Gast. Das Publikum war dabei mit rund 99 Prozent fast ausschließlich weiblich und die Zuschauerinnen hatten sichtlich ihren Spaß an dem humorvollen und pointierten Spiel des Frauen-Quartetts.
Im Mittelpunkt stehen vier Frauen, die sich zufällig an einem Flughafen-Terminal treffen. Ihr Flug nach New York will einfach nicht starten und so bleibt genügend Zeit, sich einem Thema zu widmen, dem keine der vier ausweichen kann, den Wechseljahren. Zwischen Hormonchaos, Sinnkrisen, Selbstfindung, Heißhungerattacken und Hitzewallungen entwickelt sich ein musikalisch-komödiantischer Ausnahmezustand. Die vier Darstellerinnen gingen das Thema mit viel Spielfreude und einer ordentlichen Portion Selbstironie an. Dabei wurde nichts beschönigt und so manche Situation aus dem Leben mit einem Augenzwinkern auf die Bühne gebracht. Die Mischung aus bekannten Melodien pointierten Dialogen und frechen Einlagen kam beim Publikum bestens an. Besonders die vielen Zuschauerinnen im Saal dürften sich in der einen oder anderen Szene wiedererkannt haben entsprechend herzlich fiel auch die Reaktion aus. Für die „Oderhähne“ ist 2026 ohnehin ein besonderes Jahr, denn das Kabarett blickt auf 50 Jahre Bühnenleben zurück. Seit einem halben Jahrhundert gehören Musik, Satire und Unterhaltung zum Programm. Mit „Heiße Zeiten“ wurde dieses Jubiläum auf eine Weise gefeiert, die gut zu den Oderhähnen passt, lebensnah, musikalisch, selbstironisch und mit einem gehörigen Schuss Humor.





