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donnerstags 15 Uhr

Kultur

Sonderausstellung des Bund der Vertriebenen

Stillgeschwiegen – Die Vertriebenen in der SBZ und DDR

Erschienen am Donnerstag, 6. August 2026 Lesezeit 2 Min.

Gerade wurde die Ausstellung „Zwischenzeit – Fürstenwalde 1945 – 49“ abgebaut. Passend zu dieser Epoche wollen wir nun ein wichtiges Teilstück jener geschichtsträchtigen Jahre als Ausstellung präsentieren, die Geschichte der Vertriebenen im ostdeutschen Raum.

Der Umgang mit den Vertriebenen nach dem 2. Weltkrieg aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten in der sowjetischen Besatzungszone bzw. der DDR, unterschied sich grundlegend zu den westdeutschen Besatzungsgebieten. Schon der offizielle Sprachgebrauch „Umsiedler“ verharmloste ihr tatsächliches Schicksal.

Ohne Entschädigung, diese wurde im westdeutschen Raum gegeben, sollten sie schnell in ihre neue Heimat integriert am Aufbau des Sozialismus mithelfen. Die Identität als Schlesier, Ostpreuße, Neumärker usw. schien offenbar störend und jegliche offizielle Traditionspflege der alten Heimat war verboten. Mit Unterstützung des Bundesministeriums des Innern hat der Bund der Vertriebenen die Ausstellung „Stillgeschwiegen“ erarbeitet und wird sie nun im Museum Fürstenwalde ausstellen.

Vernissage 12. August 17 Uhr
Sonderausstellung des Bund der Vertriebenen
Stillgeschwiegen – Die Vertriebenen in der SBZ und DDR
Museum Fürstenwalde Domplatz 6

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