Politik würdigt Ehrenamt im Theater am See

Das Theater am See in Bad Saarow, idyllisch gelegen am Scharmützelsee zeigte sich zum Dankeschön-Empfang der Sozialdemokratie im festlichen Gewandt. Eingeladen hatte der Parlamentarische Geschäftsführer und Landtagsabgeordnete Ludwig Scheetz und Jörg Vogelsänger, Mitglied des Landtages. Gekommen waren viele trotz der Hitze, die derzeit fast das gesamte Leben zum Erliegen brachte. Der große Saal war zwar einladend aber leider nicht bestuhlt das machte es den älteren Engagierten sehr schwer sich am Stehtisch festzuhalten, natürlich wurde Abhilfe geschaffen. Im Mittelpunkt des Dankeschön-Empfang stand die Anerkennung für Menschen, die sich im Ehrenamt in ganz unterschiedlichen Bereichen engagieren. Und die Ebenen sind vielfältig, ob in Vereinen, verschiedenen Initiativen, bei Hilfsorganisationen, in der Kinder- und Jugendarbeit oder in der Unterstützung von Menschen mit Behinderungen um nur einige stellvertretend zu nennen. In seiner Eröffnungsrede stellte Ludwig Scheetz dar, dass viele Angebote im Ehrenamt ohne diese Arbeit nicht möglich wären. Da sie zusätzlich zu Beruf und Familie geleistet wird, entstehe in der Praxis ein hoher organisatorischer Aufwand, insbesondere durch Bürokratie bei Förderanträgen und Nachweisen. Er sprach sich für vereinfachte Verfahren und stabile Förderstrukturen aus und kündigte an, das Thema weiterzuverfolgen. Die zentrale Rolle des Ehrenamts für den gesellschaftlichen Zusammenhalt hoben Frank Steffen, Landrat des Landkreises Oder-Spree, und die Umwelt- und Landwirtschaftsministerin des Landes Brandenburg, Hanka Mittelstädt, hervor. Sie betonten, dass Vereine, Feuerwehren, soziale Initiativen und kommunal Engagierte das Leben vor Ort maßgeblich prägen und viele Angebote ohne ihren Einsatz nicht möglich wären. Beide verwiesen auf die finanziellen und organisatorischen Herausforderungen, vor denen Ehrenamt und Kommunen stehen, und sprachen sich für eine verlässliche Förderung und den Erhalt bestehender Unterstützungsangebote aus. Mittelstädt unterstrich zudem, dass gerade in Krisenzeiten sichtbar werde, wie unverzichtbar ehrenamtliches Engagement sei, und rief dazu auf, gesellschaftlichem Zusammenhalt und Dialog Vorrang vor Spaltung zu geben. Zum Abschluss dankten alle den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz und sicherten ihnen auch künftig die Unterstützung von Landkreis und Landespolitik auf kurzen Wegen zu.

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