Erschienen am Donnerstag, 22. Oktober 2026 Lesezeit 3 Min.
Sonntagsspiel in der Kreisklasse Mitte im Waldstadion Reichenwalde. Die Reichenwalder Rangers empfingen am frühen Nachmittag die SG Borussia Fürstenwalde zum 7. Spieltag. Ein spektakuläres Fußballspiel mit allem, was dazugehört. Schnelle Spielaktionen prägten das Gesamtbild. Die Reichenwalder wollten sofort das Zepter übernehmen, aber Borussia nahm ihnen den Wind aus den Segeln und verwickelte sie zuweilen in Mittelfeldgeplänkel. Borussia schickte sich an, über den linken Flügel dann doch recht gefährlich zu werden. Mit Günther im Schlepptau blieb kein Auge trocken. Im Gegenzug arbeitete sich Reichenwalde zunehmend ins Spiel und kam über die Einwurf Taktik dem Tor der Borussen ziemlich nahe. Der Reichenwalder Ewler machte die beeindruckenden weiten Einwürfe bis in die Mitte, die zum Teil abgewehrt, aber auch gut verarbeitet werden konnten. Im Umkehrspiel kommt Borussia in der 4. Minute gefährlich schnell vor das Tor der Gastgeber, die Mühe hatten, den Ansturm zu entschärfen. Die erste Ecke des Spiels bekommen die Gäste. Der Ball kommt ideal, wird aber abgewehrt. Nur zwei Minuten später kommt Reichenwalde zu seiner ersten Ecke, leider etwas zu weit über den Pulk. So verflacht das Spiel zunehmend. In der 13. Minute bekommen die Borussen einen Strafstoß, der zur Ecke gelenkt wird. Jim Szelinskis Ball macht, nachdem Abschlag einen tollen Bogen, aber Neumann kann ihn noch abfangen. Reichenwalde ist zwar in Bewegung, mit guten Chancen, die eigentlich verwertet werden sollten, aber der Ball findet nicht den Weg ins Tor. In der 18. Minute ist Günther schon wieder im Einzelkampfmodus. Die Reichenwalder Abwehr versucht, ihn zu unterbinden. Der dreht sich, drückt ab, knapp am rechten Pfosten vorbei. Reichenwalde versucht es jetzt über die linke Seite, aber es fehlt immer noch etwas Glück im Abschluss. In der 32. Minute ist schon wieder Günther im schnellen Angriff. Die Flügelspieler sind im Schlepptau. Reichenwaldes Abwehr bekommt ihn nicht mehr unter Kontrolle. Da gab es nur eine Entscheidung für den jungen wilden in der Reichenwalder Abwehr, Lennis Wunsch stoppte Günthers Ambitionen, dafür gab es glatt Rot. Ein Strafstoß aus kürzester Entfernung hätte zum Torführen können. Also immer noch 0:0. Aber jetzt in Überzahl sollte sich doch etwas tun. Weit gefehlt Reichenwalde macht die Reihen dicht, will sich in die Pause retten, und Borussia gibt alles. Die verbalen Auseinandersetzungen nehmen zu, besonders auch mit der Seitenlinie und den Trainern. Das endet dann erst, als Henkel dazwischengeht. Mit Gelb-Rot wird Stürmer Günther kaltgestellt. Nach der Pause und jetzt mit je zehn auf dem Platz dreht Reichenwalde auf und beamte sich regelrecht durch die zweite Halbzeit. Mit tollen Aktionen schafften sie es, bis zum Ende alle elf Minuten ein Tor mit Ewler zweimal, Franke und Briesenick zu schießen.




