Müncheberg dreht nach der Pause auf
Pneumant geht am Ende unter
Erschienen am Donnerstag, 29. Oktober 2026 Lesezeit 3 Min.

Gastgeber SG Müncheberg begrüßte die BSG Pneumant am Samstag zum 9. Spieltag der Saison im Ostbrandenburgliga-Punktspiel. Ein typischer Herbsttag mit wenig Sonnenschein, dafür mit zeitweiser kühler Nässe, die dem Spiel eine gewisse Härte verlieh. Ein Spiel mit zwei Halbzeiten und auf Augenhöhe. Gefährliche Momente für Pneumant, denn Müncheberg versuchte mit allen Mitteln, seinen Gegner in die Knie zu zwingen. In der 15. Minute kommt es zu einem Foulspiel, bei dem die beiden Akteure, Pneumant-Spieler Noack und Müncheberger Sellmann, zu Fall kommen. Einst fochten sie zusammen, nun stehen sie sich gegenüber. Lück kann mit seinem Schuss Müncheberg nicht in Führung bringen. Hierbei verletzt sich der Mittelfeldstratege Noack am Knöchel und wird wenig später ausgewechselt. Der Schlagabtausch ist auf beiden Seiten konsequent. Sie schenken sich nichts und sind hart im Nehmen. Das Spiel ist rasant und schnell, nur die Abschlüsse bleiben auf der Strecke. Und die Torwarte Vogt und Schübler halten ihre Teams in Bewegung. Die erste Ecke im Spiel fällt Pneumant in der 17. Minute zu, doch sie wird abgewehrt. So plätschert das Spiel dahin. Erst in der 48. Minute kommt es zum ersten Torjubel. Mit dem Durchbrechen der Verteidigungskette von Pneumant hat Müncheberg freies Schussfeld. Schübler kommt raus, kann den Ball nicht kontrollieren, wird vom Torschützen Gathow links umgangen und dieser macht das 1:0 für Müncheberg. Das körperbetonte Spielen nimmt immer mehr zu, genauso wie die Fehlerquote. So ist es den Gastgebern leichtgefallen, auf der gleichen Seite die Situation von Schübler noch einmal zu nutzen. Nur in diesem Falle steht er zu weit vorn, Sowinski lupft zum 2:0 ein. Müncheberg bringt frische Kräfte und nutzt die Gelegenheit, das angeschlagene Team der Gäste weiter unter Druck zu setzen. Viel hatte Pneumant nicht mehr entgegenzubringen. Sie verteidigten, setzten nach vorn aber nur noch Nadelstiche ohne Wirkung. Müncheberg traf in der 80. Minute mit Gathow noch einmal, bis Pneumant das Ergebnis mit Thieme unglücklicherweise auf 4:0 erhöhte.




