Pneumant dreht Derby
Bittere Wende für den VfB Steinhöfel
Erschienen am Donnerstag, 24. September 2026 Lesezeit 3 Min.
Samstagsderby zum 4. Spieltag im Sportzentrum Süd bei der BSG Pneumant in der Ostbrandenburgliga. Zu Gast war der VfB Steinhöfel, der im letzten Spiel der jungen Saison mit einem tollen Spielerfolg vom Platz ging. Pneumant hat derzeit noch nicht den richtigen durchschlagenden Erfolg feiern können und befindet sich derzeit noch in der Findungsphase. Der VfB entwickelt sich zunehmend zu einem gefassten Team, das mit sportlichen Herausforderungen umgehen kann. Dementsprechend übernahmen sie schon in den ersten Minuten sofort das Spielgeschehen und setzten mit guten Kombinationen Pneumant unter vehementen Druck. Das hatte zur Folge, dass schon in der 7. Minute mit Luca Werner das 0:1 fiel. Für Pneumant nichts Neues, aber Steinhöfel unterläuft ein bereits gedachter, ausgemerzter Fehler beim Rückpass, denn dieser war zu kurz. Tormann Gerard Binder kommt raus, versucht, Marten Eppert zu stoppen, kann aber den Ausgleich nicht verhindern. Steinhöfel kombiniert sich durch das Feld und stellt die Führung zum 1:2 wieder her. Das VfB-Team ist klar besser aufgestellt, zeigt sich schnell und resolut. Mit dem 1:3 in der 10. Minute durch Dominik Ebert scheint aber bei Pneumant das Fass nun zum Überlaufen zu bringen. Sie versuchen, mit schnellen Flügel- und Mittelfeldbewegungen Steinhöfel den Wind aus den Segeln nehmen zu wollen. Kommen aber noch nicht weiter voran. Doch dann geht alles ganz schnell und zum zweiten Mal ist wieder ein Rückpass auf Binder zu kurz. Dabei verletzt er sich, vermutet wird, dass die Achillessehne gerissen sein könnte, und es steht 2:3. Für ihn kommt ein Feldspieler ins Tor des VfB, was wiederum eine Einladung sein konnte. Und ein Abstimmungsfehler führte zum Ausgleich in der Verlängerung der ersten Halbzeit. Der Pneumanter Marten Eppert schiebt zum 3:3 ein. Unglückliche Umstände, die aber dazu führen, dass in der zweiten Halbzeit nur der VfB aufdreht und auf das Siegertor drängt und dabei die Laufwege für Pneumant verengt. Pneumant lässt sich aber nicht schocken, sondern setzt auf Konfrontation und permanente Lückensuche. Die sich dann mit abnehmender Zeit öffnen. Besonders über die rechte Flanke wird es für den VfB eng. Das vermeintliche 4. Tor war einer Abseitsentscheidung gewichen. Die Ereignisse überschlugen sich. Maxim Eppert nutzte erneut die rechte Lücke in der 73. Minute und schoss Pneumant zum 4:3. Beide Teams verstärken durch Wechselungen der Teamkollegen die Mannschaften. Der VfB kann sich noch einmal aufbäumen, aber Pneumants Abwehr stemmt sich dagegen, nicht zuletzt auch durch Enrico Schübler, der das Tor bei den Standards der letzten Minuten sauber halten kann. Steinhöfel hat einen guten und schnellen Fußball gezeigt und wie eine Einheit funktioniert, konstatierte zum Schluss der Trainer Patrick Rose.




