Generationenwechsel als Kernthema zur Zukunft
Bundeslandwirtschaftsminister Rainer im Austausch mit Agrarjugendverbänden
Erschienen am Donnerstag, 8. Oktober 2026 Lesezeit 2 Min.
Die Zukunft der Landwirtschaft entscheidet sich auch daran, dass nachkommende Generationen eine Perspektive auf den landwirtschaftlichen Betrieben haben. Deshalb setzt das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat einen klaren Schwerpunkt auf den Generationswechsel. Es geht vor allem darum, junge Hofnachfolger dabei zu unterstützen, Betriebe zu übernehmen und Existenzen zu gründen. Dies war das Kernthema eines Treffens des Bundesministers, Alois Rainer, mit Vertretern von Agrarjugendverbänden. Ebenfalls auf der Tagesordnung stand die Gemeinsame Agrarpolitik nach 2027 und Frauen in der Landwirtschaft. In Deutschland sind rund 40 Prozent der Betriebsleiterinnen und -leiter über 55 Jahre alt. Bei 63 Prozent von ihnen ist die Hofnachfolge ungeklärt. EU-weit beträgt das Durchschnittsalter der Betriebsleiter sogar 57 Jahre. An dem Treffen haben der Bund der Deutschen Landjugend, die Katholische Landjugendbewegung Deutschlands, das Bündnis Junge ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft, die Junge Arbeitsgemeinschafts bäuerliche Landwirtschaft sowie Junges Bioland teilgenommen.
Der Generationswechsel ist die zentrale Frage für die Landwirtschaft von morgen und für mein Ministerium. Wer unter den heutigen Herausforderungen ‚Ja‘ zur Landwirtschaft sagt, verdient unsere höchste Anerkennung und vor allem verlässliche Rahmenbedingungen. Genau hier liegt die wichtigste Aufgabe der Politik. Deshalb arbeitet mein Haus an einer Strategie für den Generationenwechsel. Wir wollen dabei den Blick auch stärker auf die spezifischen Belange von Frauen in der Landwirtschaft richten. Ich begrüße zudem die Strategie der Europäischen Kommission zur Gemeinsame Agrarpolitik nach 2027 für einen europaweit gelingenden Generationswechsel, die ebenfalls richtige Impulse setzt so der Bundesminister.



