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Wirtschaft

Moderne Technik hilft beim Schutz der Tiere

Bundesministerium fördert über 900 Drohnen zur Rehkitzrettung

Erschienen am Donnerstag, 18. November 2021 Lesezeit 2 Min.

Das Drohnenprogramm zur Rehkitzrettung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft hat den richtigen Nerv getroffen: Insgesamt wurde die Anschaffung von 993 Drohnen mit einem Fördervolumen von insgesamt 3,44 Millionen Euro unterstützt. Eine Abfrage unter Vereinen mit positivem Förderbescheid im Juli 2021 ergab zudem, dass dadurch in der diesjährigen Mahdsaison bis Juli bereits 196 Drohnen eingesetzt wurden und damit etwa 6000 Rehkitze gerettet werden konnten. Rehkitze werden von ihren Müttern häufig in den dichten Wiesen auf landwirtschaftlichen Flächen versteckt, weil sie im hohen Gras gut geschützt sind: Für den Landwirt sind sie dann aber kaum sichtbar, wenn er das Gras für Futterzwecke mäht. 

Da die Kitze nicht fliehen, werden sie durch die Mähmaschine häufig schwer verletzt oder getötet. Deshalb werden die Flächen vor dem Mähen abgesucht – am effektivsten geht das mit modernen Drohnen mit Wärmebildkameras. Das zweistufige Antragsverfahren startete am 19. März und endete am 30. September mit der Einreichungsfrist der Auszahlungsanträge. Pro Verein wurden bis zu zwei Drohnen bezuschusst. Aufgrund der großen Anzahl an Teilnehmenden hatte die Bundesministerin das Förderprogramm von drei auf 3,7 Millionen Euro aufgestockt.

BundeslandGenehmigte Anträge*
Baden-Württemberg59
Bayern160
Brandenburg21
Bremen1
Hamburg2
Hessen52
Mecklenburg-Vorpommern13
Niedersachsen149
Nordrhein-Westfalen78
Rheinland-Pfalz32
Saarland9
Sachsen9
Sachsen-Anhalt4
Schleswig-Holstein84
Thüringen11
Summe684

 

*vorläufig

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