Ausstellung am Geschwister Scholl Gymnasium eröffnet

Am Geschwister-Scholl-Gymnasium wurde die Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ am Montag eröffnet. Sie sensibilisiert Jugendliche für die Gefahren von Rechtsextremismus und Rechtspopulismus, zeigt verschiedene rechtsextreme Weltbilder und macht deutlich, wie wichtig Engagement für unsere Demokratie ist. Bei der Veranstaltung am Geschwister-Scholl-Gymnasium zeigte sich deutlich, wie lebendig Demokratie an der Schule gelebt wird. Franziska Giffey, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe in Berlin, betonte, dass Schülerinnen und Schüler hier lernen, Entscheidungen gemeinsam zu treffen. Sie sagte: „Es geht nicht immer darum, perfekte Ergebnisse zu erzielen, sondern darum, demokratisch miteinander zu handeln und gemeinsam Verantwortung zu übernehmen. Sie fährt fort, dass das Engagement der Schule im Geiste der Geschwister Scholl weit über Unterricht hinausgeht.

Es geht nicht nur um Gesetze, sondern darum, Haltung zu zeigen, den Mund aufzumachen und sich für Demokratie und Menschlichkeit einzusetzen, so Giffey. Sie hob hervor, wie wichtig es sei, dass junge Menschen früh lernen, respektvoll miteinander umzugehen, zuzuhören, sich auseinanderzusetzen und ihre Stimme zu erheben.

Giffey betont, dass Freiheit und Demokratie keine Selbstverständlichkeiten sind. Gerade die junge Generation trägt Verantwortung dafür, eine Gesellschaft zu gestalten, in der alle Menschen gleiche Chancen und Rechte haben. Engagement, Empathie und Mut bilden die Grundlage, auf der ein freies, friedliches und gerechtes Zusammenleben wächst.

Abschließend richtet Giffey einen persönlichen Appell an die Jugendlichen: „Findet das, was euch wirklich Freude macht. Folgt euren Interessen, entdeckt eure Talente. Wer mit Herz und Begeisterung handelt, wird gut darin sein und kann etwas bewegen für sich selbst und für die Gemeinschaft. Ich danke euch für euer Engagement und dafür, dass ihr zeigt, Demokratie beginnt hier, im Klassenzimmer, in jedem Gespräch, in jeder Entscheidung, die ihr trefft.

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Bei der Eröffnung der Ausstellung am Geschwister-Scholl-Gymnasium begrüßte Urban Überschär von der Friedrich-Ebert-Stiftung Gäste, Lehrerinnen, Schüler und die Senatorin Franziska Giffey. Er hob hervor, dass die Stiftung sich für Bildungsarbeit, Demokratie und eine friedliche Gesellschaft engagiert. Gerade angesichts aktueller Tendenzen zu Rechtsextremismus, Rassismus und Diskriminierung sei jedes schulische Engagement für Demokratie besonders wertvoll.

Er dankte allen Beteiligten und Sozialarbeitern dafür, dass die Ausstellung möglich gemacht wurde und dass demokratisches Engagement an der Schule gelebt wird. Besonders hervorgehoben wurden die rund 15 Schüler, die kürzlich als Ausstellungs-Guides ausgebildet wurden und in den kommenden Tagen ihre Mitschüler durch die Ausstellung führen werden. Überschär betonte, dass dies ein konkretes Beispiel gelebter Demokratie sei, für das alle Beteiligten Applaus verdienten.

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