Schüler, Lehrer und Begegnungen im Mittelpunkt
Das „Ehemaligen-Treffen der Lehrer“ der Erich-Kästner-Schule ist eine gelebte Tradition. Hier begegnet sich das Lehrerkollegium von einst mit den Lehrern von heute. Einmal Pädagoge, immer Pädagoge das kann man gern als Leitbild gelten lassen. Die Begeisterung ist natürlich hoch, man trifft sich, tauscht sich aus, lacht herzlich über Vergangenes und Neues, trifft Kollegen im Geiste und das alles an der einstigen Wirkungsstätte. Seit nahezu zwei Jahren hat nun Kathleen Deetz, Schulleiterin der Schule, die Geschicke übernommen und zeigt sich resolut und professionell in ihren Aufgaben. Sie genießt, wie die einstige Leiterin und das Lehrerkollegium, großen Respekt bei den Schülern. Für das Treffen hatte sich die Schule ein schönes Programm ausgedacht, mit Punkten, die den Erfolg der Schüler widerspiegelten, vom Gedichtvortragen über Gesang, Ausschnitte einer Theatervorführung bis hin zum Tanzen in Formation. Letztere waren bei der „Dance Competition“ in Bernau, „Deutschlands größtem Tanzfestival“, mit dabei und gewannen bei den Schulen in ihrer Kategorie Ü13 den zweiten Platz. Eigentlich sind es fünf Stars, aber einer konnte nicht dabei sein. Die Formation besteht aus Freyja, Kimberly, Charlotte, Elena und Leon. Großer Applaus für das Kulturprogramm war allen sicher, Herz & Zukunft im Blick.

Schülersprecher zu sein heißt, Verantwortung zu übernehmen. Die Schülerschaft der Erich-Kästner-Schule Schule mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt „Lernen“ hat Kimberly und John ihr Vertrauen ausgesprochen. Das macht beide stolz, und sie stehen für ihre Schule ein. Im Rahmen des „Ehemaligen-Treffens der Lehrer“ sprachen wir über den grandiosen „Tag der offenen Tür“, der tags zuvor stattgefunden hatte. Sie waren voller Freude und berichteten von ihren Erlebnissen, wie sie es empfanden, zum ersten Mal so richtig öffentlich in Erscheinung zu treten und ganz fremden Menschen mit Selbstbewusstsein gegenüberzutreten. Beide waren für den Empfang am Schultor eingeteilt, begrüßten die zahlreichen Gäste herzlich und begleiteten sie in die Schule. Es sollten Führungen stattfinden, aber nicht alle Klassensprecher waren verfügbar, erzählten sie. Also teilten sie sich auf: John übernahm eine Führung, Kimberly koordinierte das weitere Geschehen. Die Lehrer waren baff über die Selbstständigkeit der Schüler, solch außergewöhnliche Situationen zu meistern. Und genau das ist es, was gelehrt wird, Verantwortung zu übernehmen.

Nachdem treffen der Ehemaligen zeigt sich auch im Schulalltag, wie schnell die Zeit vergeht. Die Schule wächst ganz sichtbar weiter, sagte Kathleen Deetz. Der neue Modulbau sei bereits weit vorangeschritten. Fünf helle Klassenräume entstünden dort und könnten schon bald bezogen werden. Ursprünglich sei der Einzug vor den Osterferien geplant gewesen, nun werde es kurz danach so weit sein. Eine offizielle Eröffnungsfeier sei vorgesehen, ein genauer Termin stehe jedoch noch aus. Ziel sei es vor allem, den Klassen, die bisher im Container unterrichtet wurden, feste und freundliche Räume zu geben. Weiter sagte sie, dass sich auch im Schulalltag zeige, wie lebendig die Gemeinschaft sei. Die traditionellen Projekttage seien mit viel Engagement gestaltet worden mit Musik, Sporttagen und einem schulinternen Fußballturnier, das besonders bei den Jungen großen Anklang gefunden habe. Darüber hinaus würden Ergebnisse und Eindrücke in einer Vitrine präsentiert, die regelmäßig mit neuen Bildern ergänzt werde und die Schülerarbeiten wertschätzend in den Mittelpunkt rücke. Ein besonderer Höhepunkt sei der Tag der offenen Tür gewesen, der zahlreiche Familien und Gäste angezogen habe. Das Foyer sei erfüllt gewesen von regem Austausch und gespannter Neugier. Die Klassensprecher hätten die Besucher so engagiert begleitet, dass ihre Unterstützung am Ende kaum ausgereicht habe, so Kathleen Deetz weiter. Gebannt von den vielen Eindrücken und Informationen zeigten sich die Gäste herzlich beeindruckt und fühlten sich in ihrer damaligen Arbeit für die Zukunft der Schule auf schöne Weise bestätigt. Für die Gaumenfreuden sorgte indes die Schülerfirma „Magic Hands“. Mit viel Liebe zum Detail hatte sie zu einem wunderschönen Buffet eingeladen und diesen besonderen Tag kulinarisch bereichert sehr zur Freude der Gäste.


