Morus-Oberschule wird zu einer Gesamtschule
Die Morus-Oberschule in Erkner darf zum nächsten Schuljahr zu einer Gesamtschule umgewandelt werden. Bildungsminister Steffen Freiberg hat gestern den Genehmigungsbescheid offiziell an den Landrat von Oder-Spree, Frank Steffen, im Beisein von Bürgermeister Henryk Pilz und Schulleiterin Jana Demmig überreicht. Die Morus-Gesamtschule hat im Schuljahr 2023/2024 einen vielgestaltigen Schulentwicklungsprozess begonnen. Sie hat das schulinterne Curriculum umfassend überarbeitet, den Unterricht durch 80-minütigen Blöcke rhythmisiert sowie und temporäre Lerngruppen und Produktives Lernen eingeführt. Der Unterricht kann fächerübergreifend und jahrgangsübergreifend erteilt werden, die Schüler können auch innerhalb fester Lernzeiten selbstorganisiert lernen.
Nachdem der Kreistag des Landkreises Oder-Spree am 5. November letzten Jahres die Umwandlung der Oberschule in eine fünfzügige Gesamtschule beschlossen hatte, wurden der entsprechende Antrag am 6. Januar dieses Jahres, vom Ministerium genehmigt.
Die Schulentwicklungsplanung des Kreises wurde entsprechend angepasst. Die Umwandlung der Schule trägt dazu bei, ein wohnortnahes Schulangebot zu schaffen, das alle Bildungsgänge umfasst. Eine wohnortnahe Schule stellt für viele Familien ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl des Wohnortes dar.
Da in regionaler Nähe in Grünheide die Tesla-Gigafabrik kontinuierlich erweitert werden soll, ist in der Region weiterhin mit einem Zuzug von Arbeitskräften und deren Familien zu rechnen. Für die Morus-Gesamtschule ist ein Neubau mit eigener Turnhalle geplant, dessen Architektur dem pädagogischen Konzept der Schule folgt. Damit wird die Morus-Gesamtschule ihren Entwicklungsprozess erfolgreich fortsetzen können.


