Einblicke in die Burgdorf-Schule beim Tag der offenen Tür

Der Tag der offenen Tür in der Burgdorf-Schule der Samariteranstalten in Fürstenwalde ist ein gefragter Anlass. Denn nicht immer reicht die Zeit im Alltagsgeschehen, um sich ein fundiertes Bild machen zu können. Die Burgdorf-Schule ist eine staatlich anerkannte Schule mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“.

Der Förderschwerpunkt liegt auf der geistigen Entwicklung. Sie bietet den Schülern eine individuelle und unterstützende Lernumgebung, die auf ihre besonderen Bedürfnisse abgestimmt ist. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche mit geistiger Beeinträchtigung bestmöglich in ihrem Lernen sowie in ihrem Lebens- und Alltagsverhalten zu stärken und zu fördern. Die Schule richtet sich an Schüler mit einer geistigen Beeinträchtigung oder vergleichbarem Unterstützungsbedarf. Im Mittelpunkt stehen neben dem Lernen vor allem lebenspraktische Fähigkeiten, soziale Kompetenzen und die selbstständige Bewältigung des Alltags. In kleinen Lerngruppen, begleitet von Lehrern der Burgdorf-Schule, wird individuell gefördert und auf den Entwicklungsstand jedes Kindes eingegangen. Nicht Noten, sondern persönliche Fortschritte zählen so die Schulleiterin Janine Runge.

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In der Burgdorf-Schule so Runge weiter, lernen Kinder und Jugendliche, wie sie ihre Fähigkeiten aktiv einsetzen und dadurch am täglichen Leben teilhaben können. Sie entdecken Schritt für Schritt, was in ihnen steckt, entwickeln ihre eigenen Kompetenzen und gewinnen so ein hohes Maß an Selbstbestimmung und daran haben sie richtig Freude. Jeder Schüler erhält einen individuell erstellten Förderplan, der auf sorgfältigen Diagnosen basiert und den Unterricht gezielt leitet. Durch enge Zusammenarbeit mit Partnern aus der Region werden zudem Wege in ein möglichst selbstbestimmtes Leben vorbereitet. Darum sind solche Tage für alle Beteiligten besonders wichtig. Die Gäste, die am Samstag zur Burgdorf-Schule gekommen waren, zeigten sich begeistert von der herzlichen Atmosphäre des Lehrerteams, das mit Fingerspitzengefühl und Freundlichkeit die Gäste begrüßte und sie anschließend auf eine Begegnungsreise durch das Schulgebäude mitnahm. Jeder Raum war geöffnet und stets mit Lehrern oder Erziehern besetzt, sodass alle ihre Fragen stellen konnten und im Gespräch eine fachlich fundierte Antwort erhielten.

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