Vom Schulmodell bis zum Spendenlauf
7:45 Uhr, großes Zusammentreffen auf dem Schulhof der Sigmund-Jähn-Grundschule in Fürstenwalde. Alle Kinder und Lehrer bildeten im Karree die Klassen ab. Was es eigentlich so richtig geben sollte, erschloss sich erst im Laufe des Ablaufes. Schulleiterin Ines Tesch wollte alle nicht nur noch einmal sehen, sondern hatte vieles Wissenswerte für die Kinder parat. Ein herzliches „Guten Morgen, Frau Tesch“ schallte über den Schulhof, und schon ging es los.
Sie erinnerte daran, dass nach den Osterferien nur noch drei Monate bis zu den Sommerferien bleiben. In dieser Endphase des Schuljahres stehen noch einige spannende Aktionen der Sigmund-Jähn-Grundschule bevor. Besonders hervorzuheben ist der Spendenlauf am 5. Juni, ein wichtiges Ereignis für die Schule. Mit den Einnahmen aus dem Lauf wird die Schule verschönert. Beispiele gibt es schon einige. Das Zockerfeld wurde teilweise daraus finanziert, Spielehäuschen gekauft, Bücher für die Bibliothek angeschafft und Wünsche für schöne Räume erfüllt. Aktuell wird ein Mediationsraum in eine kleine „Ostseewelt“ verwandelt, gestaltet von einem Künstler gemeinsam mit Kindern der fünften und sechsten Klassen.
Die Schüler wurden ermutigt, bereits während der Osterferien Sponsoren für den Spendenlauf zu suchen. Jeder Sponsor trägt sich auf dem Laufzettel ein, wie viel er pro gelaufene Runde spendet. Ziel ist es, am 5. Juni so viele Runden wie möglich zu schaffen und damit die Schule sowie kommende Angebote der Schulfestwoche zu unterstützen. Diese Schulfestwoche findet Ende Juni bis Anfang Juli statt und bietet den Kindern wieder ein vielfältiges Programm: Trommeln, Malen, Alpakas zum Streicheln und viele weitere spannende Aktivitäten, die durch die Spenden unterstützt werden.
An diesem besonderen Schultag wurde zudem das Jubiläum der Schulleiterin der Sigmund-Jähn-Grundschule gefeiert. Ines Tesch ist mittlerweile seit zehn + 1 Jahren an der Schule tätig. Die Schulgemeinschaft dankte ihr für ihr langjähriges Engagement und ihre Leidenschaft mit einem herzlichen Applaus. Außerdem überreichten der WAT-, Mathematik- und Sportlehrer Stephan Gesk zusammen mit einigen Schülern ein selbstgestaltetes Modell der Schule im Maßstab 1:100, das als Orientierung für neue Schüler dienen soll und zugleich künstlerisch und mathematisch genutzt werden kann. Das vierseitige Modell zeigt im Detail das Schulgebäude und symbolisiert die Entdeckerfreude der Schüler. Aus Holz und mit Liebe zum Detail hatte Stephan Gesk vor fast einem Jahr das Gebäude nachempfunden. Die Schüler hatten geholfen, die Schule auszumessen also eine praktische Mathematikaufgabe.
Auf der einen Giebelseite ist der „Wanderer am Weltenrand“ zu sehen, auf der anderen ein Kosmonaut. Die Kinder und Lehrkräfte waren begeistert von der kreativen Arbeit, die gleichzeitig einen praktischen Nutzen hat. Ines Tesch überwältigt bedankte sich herzlich bei allen Beteiligten für ihr Engagement und freute sich über das gelungene Projekte, die den letzten Schultag vor den Osterferien zu einem besonderen Erlebnis machte.



