Ministerin Müller fördert Telefonseelsorge

Bei seelischer Not, plötzlichen Lebenskrisen oder Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen: Seit mehr als 30 Jahren hilft die Telefonseelsorge Potsdam Brandenburgerinnen und Brandenburgern in persönlichen Krisensituationen. Als niedrigschwelliges, kostenfreies, anonymes und rund um die Uhr erreichbares Beratungsangebot bildet es einen zentralen Bestandteil des sozialen Unterstützungsnetzwerks im Land Brandenburg. Die 125 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führten allein im vergangenen Jahr mehr als 16.700 telefonische Beratungs- und Krisengespräche durch. Den weiteren Ausbau des Beratungs- und Hilfsangebots fördert Brandenburgs Sozialministerin Britta Müller in diesem Jahr mit rund 32.200 Euro aus Lottomitteln. Den Scheck überreichte sie bei einem Besuch an den geschäftsführenden Träger der Telefonseelsorge Potsdam, die Hoffbauer-Stiftung in Potsdam. Bereits im vergangenen Jahr wurde die Einrichtung mit rund 23.500 Euro aus Lottomitteln unterstützt. Die Telefonseelsorge nahm am 1. Oktober 1994 ihre Arbeit auf. Sie ist Teil der Telefonseelsorge Berlin-Brandenburg, zu der außerdem Beratungsstellen in Cottbus und Frankfurt (Oder), die kirchliche Telefonseelsorge Berlin, das Kinder- und Jugendtelefon Berlin und Potsdam, das Telefon Doweria (russisch sprachiges Angebot) und das Elterntelefon Berlin gehören. Träger sind die Evangelische Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, das Erzbistum Berlin, der Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V. und geschäftsführend die Hoffbauer-Stiftung.

Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr über die kostenlosen Servicetelefonnummern
0800 111 0 111
0800 111 0 222
erreichbar.

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