Frischer Wind für Infos vom Lande
Welche Medien braucht das Land? Googeln, den Nachbarn fragen oder doch in der Tageszeitung nachschauen? Insbesondere in ländlichen Regionen kann es eine Herausforderung sein, an objektive und gebündelte Informationen zu regionalen Themen zu kommen. Die neue Ausgabe der Zeitschrift „LandInForm“ der „Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume für die Gemeinsame Agrarpolitik der EU“ zeigt anhand von Studien, Interviews und aktuellen Projekten, welche Möglichkeiten und Chancen für regionale Medien bestehen. In mehreren Artikeln der „LandInForm“ wird deutlich, dass unabhängige lokale Informationen für das demokratische Zusammenleben eine wichtige Rolle spielen. So ruft ein Interviewpartner dazu auf, auch bei gegensätzlichen Meinungen, beispielsweise zum Thema Medienskepsis und Fake News, das Gespräch zu suchen. Exemplarisch werden in der neuen Ausgabe unterschiedliche Medien, Online-Formate und geförderte Projekte vorgestellt, die es den Menschen in ländlichen Räumen ermöglichen, sich in und über die Region hinaus auszutauschen. Beispielsweise der Bürgerfunk aus dem thüringischen Nordhausen, das Magazin „3,54 unter null“ in der Wilstermarsch und unterschiedliche Dorf-Apps. Inwiefern kann der Lokaljournalismus von KI profitieren? Auch auf diesen Aspekt geht die aktuelle Ausgabe ein. Des Weiteren beschäftigt sich „LandInForm“ mit den Möglichkeiten von Podcasts als barrierearmes Medium regionale Themen aufzugreifen. Im Blick sind ebenso digitale Lernmedien, die die Medienkompetenz junger Menschen fördern. Zudem geht es um die Frage, wie es Absendern seriöser Nachrichten gelingen kann, junge Menschen über sozialen Plattformen zu erreichen.
Diese und weitere Beiträge finden Interessenten in der aktuellen Ausgabe der DVS-Zeitschrift unter www.land-inform.de – Welche Medien braucht das Land?




