Die Rahn Schulen Kairo können in diesem Jahr auf fünf Jahre Bildungsarbeit in Ägypten zurückblicken. In den letzten beiden Jahren konnten entscheidende ... Weiterlesen
Im Rahmen der ersten Auslegung hatte sich herausgestellt, dass die Karte K4_Grund_Oberflächenwasser_süd nicht auf dem aktuellen Stand war ... Weiterlesen
Seit rund drei Jahrzehnten führen Brandenburgs Ranger durch die 15 Nationalen Naturlandschaften des Landes. Insgesamt 45 Ranger-Erlebnis ... Weiterlesen
Für die beiden Beeskower Grundschulen findet die Anmeldung für die Schulanfänger am 19. Januar statt. Da beide Grundschulen über deckungsgleiche ... Weiterlesen
Die Domstadt Fürstenwalde führt zum Jahresbeginn das Onlineportal MaerkerPlus ein. Fürstenwalder können ab sofort der Verwaltung nicht ... Weiterlesen
Seit den 1930er Jahren galten Apfelbäume der regionalen Sorte „Napoleon“ in der Prignitz und im Wendland als verschollen. Während der ... Weiterlesen
Am ersten Sonntag im Jahr 2019 lädt der Landkreis Oder-Spree zum Neujahrsempfang nach Fürstenwalde ein. Anlässlich des 25. Geburtstages ... Weiterlesen
Der Bundesrat hat das „Gesetz zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Teilhabe an der Kindertagesbetreuung“ („Gute-KiTa-Gesetz“) beschlossen. Der Bund stellt den Ländern bis 2022 insgesamt 5,5 Milliarden Euro für die Verbesserung der Qualität und der Teilhabe in der Kindertagesbetreuung zur Verfügung.
Die Jugendministerin des Landes Brandenburg freut sich, dass das Gute-KiTa-Gesetz verabschiedet wurde und dass sich Bund und Länder damit auf einen zeitnahen Start der Verbesserung der Qualität in der Kita und der Möglichkeit weiterer Beitragsbefreiung von Eltern verständigt haben. Das Land Brandenburg wird bis zum Jahr 2022 vom Bund rund 164 Millionen Euro für die Verbesserung der Qualität und für die Teilhabe erhalten.
Welche Qualitätsverbesserungen wir in Brandenburg mit den Mitteln aus dem Gute-KiTa-Gesetz realisieren, werden wir im Dialog mit allen Akteuren – Kita-Trägern, kommunalen und freien Trägern, Kommunen, Spitzenverbänden, Kita-Fachkräften sowie Eltern – erörtern. Sie sollen ihre Vorstellungen für die Qualitätsentwicklung einbringen. Von besonderer Bedeutung wird aus meiner Sicht eine Unterstützung des Landes für die verlängerten Betreuungszeiten sein.
Brandenburg ist beim Einstieg in die Beitragsfreiheit schon einen ersten Schritt gegangen. Seit dem 1. August 2018 müssen die Eltern für das letzte Jahr vor der Einschulung ihrer Kinder keine Beiträge mehr bezahlen. Mit dem Gute-KiTa-Gesetz wird nun ab dem 1. August 2019 der zweite Schritt realisiert: Die Elternbeiträge für Wohngeldempfänger, Empfänger von Leistungen nach dem SGB II (Grundsicherung für Arbeitssuchende) und XII (Sozialhilfe), Empfänger von Kinderzuschlägen beim Kindergeld und von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz entfallen.
Davon profitieren bis zu 20.000 Eltern im Land Brandenburg. Zur Begleitung des Bundesgesetzes müssen in Brandenburg rechtliche Voraussetzungen geschaffen werden, damit die Beitragsfreiheit unbürokratisch – ohne Anträge der Eltern – erfolgen kann. Die dazu notwendige Änderung des Kitagesetzes wird im Landtag beraten.“
Als erster Landkreis in Brandenburg hat der Landkreis Oder-Spree jetzt einen Tierschutzbeirat. Auf Anregung des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes wurde das Gremium in Beeskow gegründet. Der Tierschutzbeirat berät den Landrat des Landkreises Oder-Spree in allen Angelegenheiten des Tierschutzes. Dazu sollen aktuelle Tierschutzthemen bearbeitet und Stellungnahmen abgegeben werden, heißt es in der Geschäftsordnung des neuen Beirates.
Gundula Teltewskaja, Beigeordnete für Ländliche Entwicklung der Kreisverwaltung Oder-Spree, hat den Beiratsmitgliedern am 12. Dezember die von Landrat Rolf Lindemann unterzeichnete Berufungsurkunde überreicht. Die Tätigkeit im Tierschutzbeirat erfolgt ehrenamtlich.
Der Beirat setzt sich aus Vertretern von Tierschutzorganisationen oder Tierheimen, Mitgliedern des Kreisbauernverbandes, aktiven Landwirten und praktizierenden Tierärzten zusammen. Berufen wurden:
Dr. Mandy Fechner (Medizin im Grünen), Jana Feister (Tierheim am See), Jeanette Gärtner (Agrarunternehmen Berghof eG Rieplos), Dr. Marion Germann (Tierarztpraxis), Frank Matheus (Agrargenossenschaft Neuzelle eG), Franziska Matzke (Kommunikationszentrum Mensch und Tier), Dr. Matthias Matzke (Kleintierklinik Fürstenwalde und Praxis für Nutztiere und Pferde GmbH), Benjamin Meise (Fürstenwalder Agrarprodukte GmbH Buchholz), Roman Reincke (Bauerngesellschaft Ziltendorfer Niederung GbR) und Hasan Tatari (Pro Animale). Zum Vorsitzenden haben die Mitglieder Benjamin Meise gewählt.
„Ich lege großen Wert auf Meinungsvielfalt und finde es gut, dass im Beirat ein breites Spektrum von Akteuren vertreten ist. Fragen des Tierschutzes haben einen hohen Stellenwert in der öffentlichen Wahrnehmung. Wir wollen zu einer fachlich fundierten Erörterung und Beurteilung von Tierschutzfragen beitragen“, skizzierte Benjamin Meise erste Überlegungen nach seiner Wahl zum Vorsitzenden des Tierschutzbeirates Oder-Spree.
Ein Thema, das der Beirat auf seiner nächsten Sitzung aufgreifen will, ist der aktuelle Stand zum Tierschutzplan des Landes Brandenburg.
Die Beratungen des Gremiums werden öffentlich sein. „Mit der Bildung des Tierschutzbeirates gehen wir über gesetzliche Vorgaben hinaus und haben uns freiwillig ein Gremium geschaffen, das Kräfte bündelt, die sich engagiert für das Tierwohl einsetzen“, meint Gundula Teltewskaja. Sie freue sich auf die Zusammenarbeit mit dem Beirat, der mit zusätzlicher Expertise zu einer sachlichen Debatte von Tierschutzfragen im Landkreis Oder-Spree beitragen könne.
Brandenburgs Umweltminister hat die Daten und Informationen zur Abfallwirtschaft 2018 veröffentlicht. Das sehr umfangreiche Zahlenwerk darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es hier nicht nur um Statistiken, sondern auch um das eigene Handeln im Alltag geht. Jede und jeder kann etwas tun, um Abfallmengen zu verringern – beispielsweise, wenn man gezielt Produkte kauft, die weniger Verpackungsmüll erzeugen, wenn der Mehrwegbecher das Einwegmodell ersetzt oder auch, wenn es um die Frage geht, wie opulent Geschenke eingepackt werden müssen.
Die aktuelle Broschüre enthält Statistiken zu den aus Haushalten entsorgten Abfällen sowie zu verwerteten und beseitigten gefährlichen Abfällen. Auch im Jahr 2017 konnten die Brandenburger das Wertstoffaufkommen weiter steigern, die Abfallgebühren blieben konstant. Das Gesamtaufkommen der im Jahr 2017 durch die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger im Land Brandenburg erfassten Abfallmenge stieg im Gegensatz zum Vorjahr (2016) um 73.000 Tonnen beziehungsweise 27 Kilogramm pro Einwohner auf 1.129.000 Tonnen. Das entspricht etwa 452 Kilogramm Abfall pro Einwohner. Während die Hausmüllmenge mit 138 Kilogramm pro Einwohner nahezu konstant geblieben ist, erhöhte sich die erfasste Wertstoffmenge um rund 10 Prozent von 133 Kilogramm auf 146 Kilogramm pro Einwohner. Im Rahmen der Sicherung und Rekultivierung von Deponien wurden vermehrt mineralische Bauabfälle eingesetzt.
Neben Altpapier, Alttextilien und Elektroschrott sammelten die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger 2017 signifikant mehr Bioabfälle ein, sodass das Pro-Kopf-Aufkommen von 67 Kilogramm im Jahr 2016 auf 79 Kilogramm im Jahr 2017 gesteigert werden konnte. Zurückzuführen ist dies zum einen auf die intensivierte Getrenntsammlung kompostierbarer Garten- und Parkabfälle. Zum anderen wurde das Angebot zur Nutzung einer Biotonne deutlich ausgeweitet. Mittlerweile können in 11 Entsorgungsgebieten der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger die Bürger die Biotonne nutzen.











