Museum Oder-Spree Beeskow erhält Förderung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung

Die Vorbereitungen für die neue Jahresausstellung „polyphon – lauschen und lärmen“ im museum oder-spree in Beeskow laufen auf Hochtouren. Das aktuelle Kursbuch „vom lauschen und lärmen“ bildet den spannenden Rahmen für die Geschichten, die von Konzert bis Sirene, von Waldesstille bis Zampern reichen und die Gegenwart „vertonen“. Gleichermaßen wollen sie die Frage beantworten: Wie klingt der Landkreis? Die Geschichten, die Protagonistinnen aus Oder-Spree dazu erzählen, werden wie gewohnt in Szene gesetzt und mit alten und neuen Exponaten kombiniert. Diesmal aber erzeugt das Thema eine „dritte Dimension“ die des Klangs. Das museum oder-spree wird „polyphon“ und damit zu einer besonders originellen Gestaltung der Ausstellungsräume mit neuen auditiven Elementen herausgefordert. Geräuschkulissen und Klangteppiche, erzeugt an interaktiven Terminals und installativen Sound-Displays, sollen die Besucherinnen und Besucher zu einer intuitiv-spielerischen Erkundung anregen.

Die Finanzierung der „klangvollen Bereicherung“ des bisherigen Ausstellungskonzeptes wird dank einer Förderung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung mit Hilfe des PS-Lotterie-Sparens und der Sparkasse Oder-Spree ermöglicht. Kristina Geisler, Leiterin des museums oder-spree, Klangkünstler Wolfram Spyra und Szenograf Konstantin Hildebrandt gaben bei einem Vor-Ort-Termin bereits erste, exklusive Einblicke in das Ausstellungskonzept.

Veit Kalinke, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Oder-Spree, bei der Übergabe des Fördermittelbescheides: Mit dem museum oder-spree und der Burg Beeskow verbin-det uns eine langjährige gute Zusammenarbeit. Beispielhaft war die Ostdeutsche Sparkassenstiftung auch Partner der Umgestaltung und Wiedereröffnung des museums oder-spree vor fünf Jahren. Hier feiern wir also ein kleines Jubiläum der Kooperation. Die Projekte des museums werden hochprofessionell vorbereitet und umgesetzt. In diesem Jahr macht das Element Klang die Ausstellung noch spannen-der und wird seine Wirkung auf die Besucher nicht verfehlen. Besonders freut uns, dass mit der gemeinsamen Förderung eine nachhaltige Nutzung der neu angeschafften Ausstellungselemente möglich wird.“

Die Eröffnung der neuen Jahresausstellung findet am 22. Februar statt.
Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung fördert in diesem Sinne seit 1996 Kunst, Kultur und Denkmalpflege. Die Stiftung ist ein Gemeinschaftswerk aller Mitgliedssparkassen des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

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Insgesamt 2.722 Projekte wurden gemeinsam mit den aktuell 43 OSV-Sparkassen gefördert, begleitet oder selbst realisiert. Dafür standen mehr als 126 Millionen Euro aus den Vermögenserträgen der Stiftung, dem überörtlichen Zweckertrag des PS-Lotterie-Sparens sowie den projektbezogenen Zusatzspenden der Sparkassen und ihrer Verbundunternehmen zur Verfügung. Davon wurden allein in Brandenburg mehr als 27 Millionen Euro für 683 Projekte bereitgestellt.

Die Sparkassenorganisation ist einer der größten nicht-staatlichen Kulturförderer in Deutschland.

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