20 Jahre Club der toten Dichter
Am Gründonnerstagabend verwandelte sich die Kulturfabrik in einen Ort voller Poesie, Musik und heiterer Nachdenklichkeit. Das Konzert „Der Club der Toten Dichter“ Galgenlieder von Christian Morgenstern, neu vertont“ begeisterte die Gäste von der ersten Minute an. Seit 2006 begeistert der Club der Toten Dichter sein Publikum in ganz Deutschland, hunderte Konzerte wurden seither gespielt. Dieses besondere Jubiläum „20 Jahre Club der toten Dichter“ wurde mit einer besonderen Dichterauswahl und einem besonderen Gastsänger gefeiert. „Oh schauerliche Lebenswirren, wir hängen hier am roten Zwirn!“ so beginnt das Bundeslied der Galgenbrüder von Christian Morgenstern. Er zeigt mit seinen Galgenliedern auf humorvolle Weise, dass es manchmal guttut, die Welt mit einem Augenzwinkern zu betrachten, Reinhardt Repke, der die Lieder neu vertont hat. „Die Galgenpoesie“ ist nicht nur ein Spiel mit Worten, sondern eine kleine Weltanschauung sie lädt ein, die Dinge von der Seite des Galgens zu sehen, mit einem Hauch von Leichtigkeit und Freiheit. Mit jedem Ton, jeder Melodie, erwachen die Fantasie und die Seele der Zuhörer, und selbst die „posthorngefrorenen“ Seiten des Alltags scheinen wieder aufzutauen. Klassiker wie „Der Lattenzaun“, „Sophie, die Henkersmaid“ und „Das Mondschaf“ werden ebenso lebendig wie der legendäre „Werwolf“, der sogar im Schulstoff einen Platz gefunden hat ein Beweis für die zeitlose Kraft von Morgensterns Galgenpoesie.nEs war ein Abend voller Charme, Witz und poetischer Tiefe, bei dem die Gäste mit einem Lächeln nach Hause gingen, inspiriert und ein wenig leichter im Herzen.


