Einwendungen bis 20. März möglich
Derzeit läuft das offizielle Beteiligungsverfahren zur Änderung der Flächennutzungspläne der Gemeinden Langewahl und Fürstenwalde. Hintergrund ist die geplante Entwicklung eines großflächigen Industrie- und Gewerbestandorts mit einer Größe von mindestens 265 Hektar auf bislang bewaldeten Flächen im Spreetal. Bürger haben noch bis zum 20. März die Möglichkeit, im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit Einwendungen einzureichen. Bei einem Vorhaben dieser Größenordnung ist eine breite gesellschaftliche Diskussion wichtig. Das Baugesetzbuch sieht ausdrücklich vor, dass sich Bürgerinnen und Bürger beteiligen können dieses Recht sollte genutzt werden, erklärt Claudia Laue, Vorstandsmitglied des Kreisverbands Bündnis 90/Die Grünen Oder-Spree und eine der Initiatorinnen der Bürgerinitiative. Die Unterlagen zu beiden Verfahren sind online einsehbar. Einwendungen können schriftlich per Post oder per E-Mail eingereicht werden. Eine Beteiligung ist nicht auf Anwohner beschränkt, sondern grundsätzlich bundesweit möglich. Bei der Abwägung spielen unter anderem Fragen des Flächenverbrauchs, der Auswirkungen auf Wald- und Klimaschutz, der Verkehrsentwicklung sowie der regionalwirtschaftlichen Perspektiven eine Rolle. Unabhängig von der persönlichen Position zum Vorhaben gilt: Demokratie lebt von Beteiligung. Wer Argumente oder Bedenken hat, sollte diese fristgerecht einbringen, so Laue. Weitere Informationen zu den Beteiligungsmöglichkeiten sind auf der Website der Bürgerinitiative Walderhalt Spreetal – bi-walderhalt-spreetal.de – abrufbar.
