… und einen Bürgermeister, der dranbleibt
Im Endspurt des Bürgermeisterwahlkampfes möchte ich mich noch einmal direkt an die Menschen in Fürstenwalde/Spree wenden.
Die vergangenen Wochen haben gezeigt, wie groß das Interesse an der Zukunft unserer Stadt ist. Das ist gut. Demokratie lebt von der Diskussion um den besseren Weg. Aber sie lebt auch davon, dass fair mit Fakten umgegangen wird.
In einem Wahlkampf werden Dinge oft verkürzt dargestellt. Es werden Halbwahrheiten verbreitet, Zusammenhänge ausgeblendet und Erwartungen geweckt. Das gehört leider inzwischen oft dazu. Ich setze dem eines entgegen: klare Worte, nachvollziehbare Entscheidungen und den ehrlichen Anspruch, Probleme nicht schönzureden.
Die vergangenen acht Jahre waren für Fürstenwalde keine einfachen Jahre. Vieles von dem, was getan werden musste, war zunächst nicht spektakulär sichtbar. Es ging darum, Finanzen zu ordnen und Schulden abzubauen, Strukturen in der Verwaltung arbeitsfähig zu machen und unsere Stadt überhaupt wieder handlungsfähig aufzustellen. Genau das war die Voraussetzung dafür, dass heute Projekte wie die Sanierung des Campus Sonnengrundschule, das Fahrradparkhaus am Bahnhof, die Erweiterung der Feuerwehr, das neue Bürgerbüro am Markt oder die Entwicklung der Großen Freizeit vorbereitet und umgesetzt werden können.
Ich weiß auch: Nicht alles ging so schnell, wie viele – mich eingeschlossen – es sich gewünscht haben. Manche Themen brauchen zu lange. Manche Entscheidungen hängen an äußeren Zuständigkeiten, an Fördermitteln, an Gesetzen, an fehlenden Kapazitäten oder an Altlasten, die nicht in einer Amtszeit verschwinden. Wer Verantwortung trägt, muss das ehrlich sagen. Nicht alles lässt sich sofort lösen. Aber entscheidend ist, ob man Themen offen benennt, anpackt und Schritt für Schritt voranbringt.
Ich bin angetreten, weil ich diese Stadt liebe. Und ich trete wieder an, weil es Verlässlichkeit und einen klaren Kurs braucht. Weil es jemanden braucht, der das Amt des Bürgermeisters als Dienst an seiner Heimatstadt versteht. Fürstenwalde hat riesiges Potenzial.
Inhaltlich habe ich in diesem Wahlkampf bewusst klare Schwerpunkte gesetzt: bessere Bildungs- und Betreuungsbedingungen, mehr Sicherheit und Ordnung im Alltag, eine starke wirtschaftliche Entwicklung für stabile Finanzen und mehr Tempo bei Straßen und Wegen. Diese Themen stehen für das, worauf es in den nächsten Jahren aus meiner Sicht ankommt.
Ich bitte deshalb um Ihr Vertrauen für eine weitere Amtszeit. Nicht, weil ich behaupte, alles sei perfekt. Sondern weil ich weiß, was diese Stadt braucht, weil ich die offenen Aufgaben kenne und weil ich bereit bin, diesen Weg weiterzugehen.
Ich möchte mich zugleich von Herzen bedanken: bei meiner Familie, bei meinem Team, bei den vielen Unterstützerinnen und Unterstützern vor Ort, bei allen, die den Wahlkampf in Gesprächen, auf Veranstaltungen und in den sozialen Medien begleitet haben, und bei den vielen Menschen, die jeden Tag Verantwortung für diese Stadt übernehmen.
Dieser Rückhalt bedeutet mir viel. Er zeigt mir, dass Fürstenwalde eine Stadt ist, in der Menschen nicht wegschauen, sondern mitdenken, mitreden und mittragen. Genau dafür lohnt es sich, Verantwortung zu übernehmen.
Mein Appell ist klar: Gehen Sie wählen. Jede Stimme zählt. Und in Fürstenwalde dürfen bereits junge Menschen ab 16 Jahren mitentscheiden. Nutzen Sie diese Chance.
Für unsere Stadt.
Für Verlässlichkeit.
Für einen klaren Kurs.
Matthias Rudolph
