Neujahrsempfang der Stadt Fürstenwalde

Der Neujahrsempfang der Stadt Fürstenwalde fand erstmals am neuen Standort am Nordstern statt. Das repräsentative Gebäude, ehemals Bonava-Empfangsgebäude, steht sinnbildlich für die Moderne unserer Zeit und den Aufbruch zu einer zukunftsorientierten städtischen Organisation. Empfangen von der Stadtspitze betraten die Gäste das großzügige Atrium, wo in festlicher Atmosphäre bei einem Glas Sekt Politiker, Vertreter der Wirtschaft sowie weitere Persönlichkeiten aus der Gesellschaft zusammenkamen. Schon beim ersten Austausch im Vorfeld der Veranstaltung entstanden angeregte Gespräche, die den Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft auch in den kommenden Monaten beflügeln sollen. Die Eröffnung und die Herzliche Begrüßung erfolgt durch den Stadtverordnetenvorsitzenden Christian Altmann der mit Kurzweiligkeit den Neujahrsempfang eröffnete.

In seiner Neujahrsrede betonte der Bürgermeister Matthias Rudolph die Bedeutung von Offenheit, Meinungsvielfalt und konstruktivem Streit als Grundlage für gesellschaftliche und kommunale Entwicklung. Unterschiedliche Sichtweisen seien kein Problem, sondern eine notwendige Quelle von Energie und Fortschritt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen erstmals gezielt Gewerbesteuerzahler aus unterschiedlichen Branchen. Der Bürgermeister dankte ihnen ausdrücklich für ihren Beitrag zur Finanzierung von Infrastruktur, Bildung, Kultur, Sport und sozialen Angeboten und kündigte an, ihre Perspektiven künftig stärker in politische Entscheidungen einzubeziehen. Rückblickend auf das letzte Jahr verwies der Bürgermeister auf zahlreiche umgesetzte Projekte sowie auf wichtige Zukunftsvorhaben, die planerisch vorangebracht wurden. Der begonnene Umzug der Stadtverwaltung in ein stadteigenes Gebäude soll Kosten sparen, Verwaltungsabläufe modernisieren und zugleich die Bürgernähe sichern, da zentrale Dienstleistungen weiterhin am Markt verbleiben. Die Haushaltsdebatte des Jahres ordnete der Bürgermeister als notwendige Anpassung der Ausgaben an die Einnahmen ein. Trotz emotional geführter öffentlicher Diskussionen seien konstruktive Lösungen im Interesse der Stadt gefunden worden. Abschließend unterstrich er, dass nachhaltige Entwicklung Mut zur Veränderung und die Bereitschaft zum Umdenken erfordert.

Mit dem Goldenen Raben ehrte die Stadt Fürstenwalde in diesem Jahr eine Persönlichkeit, die sich in besonderer Weise um das Gemeinwohl verdient gemacht hat. Wilfried Brehmer. Mit großem Engagement und tiefer Überzeugung hat er nachhaltig etwas aufgebaut und geprägt.

Seit mehr als 35 Jahren engagiert sich Wilfried Brehmer mit großer Konsequenz für die Integration junger Menschen. Nicht mit abstrakten Konzepten, sondern ganz praktisch auf dem Sportplatz, im direkten Miteinander. Als Initiator und Motor der Integrationsliga Ost hat er einen Raum geschaffen, in dem Jugendliche unterschiedlicher Herkunft gemeinsam spielen, lernen und wachsen. Der Fußball ist dabei Mittel zum Zweck. Im Mittelpunkt stehen Fair Play, Respekt und Zusammenhalt. Ausgehend vom 1991 gegründeten Projekt „Jugend gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit“ zeigt Wilfried Brehmer bis heute Haltung, setzt klare Zeichen gegen Ausgrenzung und eröffnet jungen Menschen Perspektiven. Mit Ausdauer, Verlässlichkeit und großem persönlichem Einsatz wirkt er oft im Hintergrund mit nachhaltiger Wirkung.

Mit strahlender Freude und ein wenig Aufregung wurde Wilfried Brehmer auf die Bühne gebeten und das an seinem 80. Geburtstag, ein besonderer Glückstag also gleich doppelt. Als ganz besondere Ehre durfte er sich in das Goldene Buch der Stadt Fürstenwalde eintragen. Mit herzlichen Dankesworten berührte er die Gäste, die sein jahrzehntelanges Engagement mit viel Applaus und großer Wertschätzung feierten.

Im Anschluss genossen die Gäste ein wunderschönes Buffet, das den Gaumen verwöhnte, liebevoll zubereitet von der Firma Ansgar Bank unter der Leitung von Daniel Behnke, der zudem den gesamten Service des Abends auf gewohnt hohem Niveau begleitete. Für die passende Stimmung sorgte Ghostnote Sound, die den Abend mit dem richtigen Ton und in stimmungsvolles Licht rückte und so ein rundum gelungenes Ambiente schuf.

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