Ostdeutsche Bauwirtschaft startet 2025 mit Aufwind
Die Bauwirtschaft in Ostdeutschland zeigt 2025 erste positive Signale: Nach einem schwierigen Vorjahr verzeichnete das Bauhauptgewerbe real einen Anstieg der Aufträge um 12,3 Prozent auf rund 22,4 Milliarden Euro. Besonders gefragt waren Wohnungen und Wirtschaftsgebäude: Im Wohnungsbau stiegen die Aufträge um fast 30 Prozent, im Wirtschaftsbau um rund 27 Prozent. Der öffentliche Bau hielt sich stabil, während der Straßenbau leicht nachgab. Trotz des Auftragsplus blieben die Umsätze insgesamt nahezu auf Vorjahresniveau. Der Wirtschaftsbau verzeichnete die größten Erlössteigerungen, während Wohnungsbau und Straßenbau hinter den Erwartungen zurückblieben. „Die Bautätigkeit in Ostdeutschland wird weiterhin stark von privater Nachfrage getragen“, erklärte Robert Momberg, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Ost. Die Ergebnisse zeigen: Es gibt Auftrieb in der Branche, doch besonders im Wohnungsbau besteht noch viel Potenzial. Um dem wachsenden Bedarf an Wohnraum gerecht zu werden, sind weitere Investitionen und Maßnahmen notwendig.


