Laubmischwälder können Waldbrandgefahr senken

Mit dem März beginnt offiziell die Waldbrandsaison in Brandenburg. Ab diesem Zeitpunkt werden tagesaktuell die Waldbrandgefahrenstufen auf den Internetseiten des Ministeriums für Land, Umwelt und Verbraucherschutz veröffentlicht und die beiden Waldbrandzentralen des Landesbetriebs Forst Brandenburg in Wünsdorf und Eberswalde sind nach Bedarf besetzt. Aktuell ist es bereits sehr trocken, sodass in den meisten Landkreisen bereits jetzt die mittlere Waldbrandgefahrenstufe 3 ausgerufen wird. Brandenburg gehört aufgrund seiner standörtlichen Besonderheiten und wegen seiner ungünstigen Waldstrukturen zu den Regionen mit dem höchsten Waldbrandrisiko und der größten Anzahl an Brandereignissen bundesweit. Die beste Maßnahme gegen Waldbrände: Brände verhindern, bevor sie entstehen sie bremsen, bevor sie Fahrt aufnehmen. Die wirksamste und zugleich kostengünstigste Variante ist die natürliche Verjüngung und Entwicklung von reinen Kiefernwäldern zu mehr Laubholzmischung und Strukturreichtum. Zum vorbeugenden Waldbrandschutz gehört zudem die Verbesserung der Waldwege und eine ausreichende Versorgung mit Löschwasser mittels Entnahmestellen im Wald. Durch Pachtverträge des Landesbetriebes Forst Brandenburg konnten 2025 im Privatwald 90 neue Löschwasserbrunnen im Wald gebaut werden. 2026 kommen weitere hinzu.

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