Gesundheitsministerin Müller ruft zur Blutspende auf

Grippewelle und Urlaubszeiten sorgen zu Beginn des Jahres für knappe Blutkonserven auch in Brandenburg. Regelmäßige Blutspenderinnen und -spender müssen ihre Termine auf Grund von Infekten kurzfristig absagen oder vereisen in den Winterferien. Gleichzeitig bleibt der Be-darf an Blutspenden unverändert hoch ob bei Operationen, nach Unfällen oder Schwangerschaften. Aus diesem Grund ruft Gesundheitsministerin alle Brandenburger jetzt unmittelbar vor den Winterferien zur Blutspende auf. Nach Angaben des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost werden aktuell Spenderinnen und Spender aller Blutgruppen dringend gesucht. Besonders hoch ist der Bedarf bei den Blutgruppen Null positiv und Null negativ. Einige Blutpräparate haben nur eine kurze Haltbarkeit. Aus einer Blutspende können mehrere Blutpräparate gewonnen werden. Ein Erythrozytenkonzentrat, das die roten Blutkörperchen enthält (umgangssprachlich Blutkonserve), ist maximal 42 Tage lang haltbar. Die Thrombozyten (Blutplättchen) sind jedoch nur vier Tage lang einsetzbar. Denkbare Folgen von Engpässen wären die Verschiebung geplanter Operationen für einen längeren Zeitraum, sowie eine Gefährdung insbesondere von Krebspatientinnen und -patienten während einer Chemotherapie.

Grundvoraussetzung für eine Blutspende ist die Volljährigkeit. Die sogenannte „Spendetauglichkeit“ wird jeweils tagesaktuell bei einer ärztlichen Voruntersuchung geprüft.

Mehr Informationen:
https://www.blutspende-nordost.de/
https://www.haema.de/blutspende/

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