Kampfgeist trotz Rückschläge ungebrochen

Das Kellerduell schlechthin fand am Samstag in der Ostbrandenburgliga zwischen dem Gastgeber, der SG Hangelsberg Schlusslicht, und dem Vorletzten der Tabelle, dem FC Union Frankfurt, statt. Von ungleich kann man eigentlich nicht sprechen ein Spiel mit Tücken vielleicht. Hangelsberg, die gerade zur Halbserie nahezu die gesamte Mannschaft verloren hat und nun mit altgedienten Strategen aufwartet, versucht, den Fußball am Leben zu erhalten. Kein leichtes Unterfangen, aber eine Notwendigkeit.

Den Fußballbereich der SG Hangelsberg haben derweil kommissarisch Daniel Geithe und Nico Wechsel übernommen, die sich in unterstützender Form engagieren. Noch gibt es viel zu tun im Team, aber das Reinhängen um jeden Preis funktioniert schon mal. Die Frankfurter, die es in der Saison auch ziemlich schwer hatten und die letzten drei Spiele verloren, versuchten, sich mit der Situation zu arrangieren. Das Spiel war nicht unattraktiv, Hangelsberg setzte auf mutigen Sturm über mehrere Positionen. Das Abspiel untereinander funktioniert schon, aber noch nicht perfekt. Das war die Einladung für die Frankfurter, die sich im Zweikampf behaupteten. Die Lücken waren da, Frankfurt nutzte sie, mit Lehmann in der 14. Minute zum 0:1. Spielertrainer und Mannschaftskapitän der Hangelsberger, Marcel Murglat, der die Abwehr steuerte und dem Torwart zur Seite sprang, wenn es eng wurde, hielt die Waage. Das Mittelfeld funktionierte, und schnelle Flügelbewegungen brachten Hangelsberg gefährlich vors Gästetor. Noch fehlt der Abschluss, aber das wird sicher noch was werden. Beide Teams machten sich im Mittelfeld und darüber hinaus das Spielen schwer. Die Gastgeber störten den Spielablauf, und die Frankfurter konterten, jedoch ohne gefährlich zu werden. Fünf Minuten vor der Halbzeit, ein Abspielfehler führt zum Freistoß für die Gäste, 0:2. Das war eigentlich nur Makulatur für Hangelsberg. Sie gaben sich nicht auf, das haben alle gesehen, und genau darauf kam es an, das richtige Signal zu senden. 90 Minuten volle Power dass in der 77. Minute das 0:3 durch Tornau fiel, war zwar ärgerlich, aber der Kampfeswille war bis zum Schluss nicht gebrochen.

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