Großes Stadt-Jubiläum: 750 Jahre Fürstenwalde

Feierlichkeiten, Umzug, Theater & Party

Die Stadt Fürstenwalde feierte am vergangenen Wochenende offiziell ihr 750-jähriges Jubiläum. Die Auftaktveranstaltung fand am Freitagabend im Dom unter großem Anklang statt. Der Bürgermeister und geladene Gäste eröffneten die Feierlichkeiten. Im Anschluss daran führte die Sigmund-Jähn-Grundschule voller Stolz ihr Theaterstück „Auf der Jagd nach dem Silberschatz“ auf. Der Samstag war eigentlich der Tag der Tage – denn seit langem fand mal wieder ein Umzug statt. So ein Umzug soll allerdings, so wurde es in der Vergangenheit beschlossen, nur noch für alle fünf Jahre stattfinden. Umso begeisterter waren die vielen Akteure, dabei zu sein zu können. Das Amt 41 – Soziales, Kultur und Sport der Stadt Fürstenwalde – hatte weder Kosten noch Mühen gescheut, dem Umzug eine persönliche Note zu verleihen. Die Strukturierung war auf acht Bilder der Geschichte der Stadt begrenzt, und 55 Institutionen, Vereine und Firmen waren mit dabei. Aufstellung wurde in der Frankfurter Straße genommen, wie schon immer. Der Zug, der sich dann Richtung Stern bewegte, wurde dort herzlich durch zahlreiche Bürger der Stadt Fürstenwalde empfangen. Dabei gab es Interessantes zu hören, man hatte einen Moderator gewinnen können, der mit klarer und deutlicher Stimme zu den Bildern sowie Akteuren erzählte, was es im Einzelnen damit auf sich hatte. Damit begann der Rundkurs durch die Eisenbahnstraße, am Bahnhof vorbei, durch die Karl-Marx-Straße, auf die Dr.-Wilhelm-Külz-Straße in Richtung Marktplatz. Vorne an der Spitze lief der Bürgermeister mit den Vertretern der Städtepartnerschaften. Auf dem Markplatz angekommen, fand dort der historische Markt statt. Im weiteren Verlauf hatte allerdings Petrus eine ganz andere Sichtweise auf die Dinge und ließ es regnen, so dass nur wenige Gäste den Marktplatz bevölkerten und die meisten sich, zum Leidwesen der Veranstalter, frühzeitig verabschiedeten. Dabei sind solche Wetterkapriolen im Herbst sicher zu erwarten gewesen, und es drängt sich natürlich auch die Frage auf, ob es nicht klüger gewesen wäre, das Fest schon früher im Jahr zu feiern. Immerhin ist ja Fürstenwalde das ganze Jahr 750 Jahre alt. Für die Händler war es ein Desaster. Am Nachmittag gab es einen festlichen Empfang im Alten Rathaus für geladene Gäste aus Politik & Wirtschaft, die in ihren Reden in unterschiedlicher Form auf die Stadt von damals in der Kürze und auf die Stadt mit ihren Menschen von heute eingingen. Dazu sollte es eigentlich die Stadtchronik geben, aber wie es manchmal leider so ist, kommen Verzögerungen und Unwägbarkeiten zum Tragen. Der Bürgermeister der Stadt Fürstenwalde, Matthias Rudolph, nutzte die Gelegenheit und bedankte sich für das Engagement von Ralf Sternkopf und den Mitstreitern des Vereins für Heimatgeschichte und Heimatkunde, die sich ohne Unterlass für Fertigstellung der Stadtchronik einsetzen. Mit dazu gehören unter anderem Hans-Joachim Nortroff, Reinhard Stange, Klaus Rattemeyer, Günther Bohr, Gordon Starcken, Wolf-Dieter Erdmann und Heidemarie Thielecke. Sie bekamen als Wertschätzung die Silbermünze, die eigens zum Jubiläum geprägt wurde, überreicht. Am Sonntag klarte das Wetter auf und der historische Markt erstrahlte im Glanz der Herbstsonne. Zum Nachmittag konnte man noch ein Konzert im Dom genießen und am Abend auf der Bullenwiese Zerstreuung bei handgemachter Musik finden. Später gab es dann heiße Beats von Mike la Funk und ein Feuerwerk um Mitternacht beschloss die Feierlichkeiten des 750-jährigen Jubiläums der Stadt Fürstenwalde.

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