Ein Inklusives Projekt schreibt seine Erfolgsgeschichte
Ein besonderer Meilenstein steht bevor, am 3. April feiern wir den einjährigen Geburtstag unseres Inklusionsprojekts beim FSV Union Fürstenwalde. Was am 3. April letzten Jahres begonnen hat auf Initiative von Matthias Kolip gemeinsam mit den Bewohnern der Emmaus-Wohngruppe der Samariteranstalten begann, hat sich in den vergangenen zwölf Monaten beeindruckend entwickelt. Aus einer kleinen Trainingsgruppe ist ein fester Bestandteil des Vereinslebens geworden. Inzwischen nehmen regelmäßig Menschen aus verschiedenen Einrichtungen der Samariteranstalten sowie aus Storkow von der Stiftung Lobetal am Training teil. Aktuell gehören rund 18 Teilnehmer fest zur Mannschaft. Viele von ihnen identifizieren sich inzwischen stark mit dem Verein, wachsen immer mehr in die Gemeinschaft hinein und entscheiden sich auch dafür, Mitglied beim FSV Union Fürstenwalde zu werden. Genau das zeigt, worum es bei diesem Projekt im Kern geht: nicht nur um Bewegung und Fußball, sondern um Zugehörigkeit, Anerkennung und echte Teilhabe. Woche für Woche entstehen auf dem Platz nicht nur sportliche Fortschritte, sondern vor allem Vertrauen, Zusammenhalt und gegenseitiger Respekt. Das Miteinander steht klar im Vordergrund unabhängig von individuellen Voraussetzungen oder Hintergründen. Trotz dieser durchweg positiven Entwicklung führt das Projekt bislang noch ein gewisses Schattendasein sowohl in der gesellschaftlichen Wahrnehmung als auch auf stadtpolitischer Ebene. Dabei ist es in dieser Form einzigartig in Fürstenwalde und Umgebung und setzt ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion im Alltag. Trainiert wird aktuell immer freitags von 17 bis 18.30 Uhr im Friesenstadion Fürstenwalde, unter der Leitung von Daniel Wichary und Carsten Mäding. Interessierte sind jederzeit herzlich eingeladen, vorbeizukommen, reinzuschnuppern und Teil dieser besonderen Gemeinschaft zu werden. DW



