Briesen II zahlt den Preis

Briesen II in der Kreisliga Nord auf Tabellenplatz 6 traf am Samstag im Sigmund-Balzer-Waldstadion auf den Tabellen-Vize SV Prötzel. Die Gäste holten in der 1. Minute mit einer sehenswerten Kombination zum Finalschlag aus. Antritt, zurück ins Mittelfeld, dann geht alles blitzschnell: weiter Ball nach links, von da aus Querpass auf die rechte Flanke, der Ball kommt punktgenau an, ein kurzer Sprint, Pass in die Mitte auf Meißner, nahezu unbedrängt – 0:1 für die Gäste. Briesen schloss nun die Reihen, verkürzte die Laufwege und drängte auf den Ausgleich. In der Zwischenzeit hatte Prötzel einige Positionen innerhalb der Taktik gewechselt, also auch kein Leichtes für Briesen. Prötzel nutzte die Gelegenheit und machte weiter Druck. Die rechte Flanke schien dabei eine lohnenswerte Richtung zu sein. Wie beim ersten Tor kamen die Gäste ungehindert vorwärts, doch die Abwehr mit Augustin, Herrn Stefan Vrazilov sowie Anke ließ die Gäste verzweifeln. Noch war Briesen nicht hoch konzentriert. Der Verlust und das ungenaue Abspielen ließen noch zu wünschen übrig. Das spielte Prötzel in die Karten, nur kamen sie zwar zum Abschluss, aber ohne nennenswerte Punkteerhöhung. Der erste gezielte Vorstoß gelingt mit Schröder, der das Tiki-Taka-Spiel der Prötzler unterbricht, sich dazu über Prötzels Abwehr hinwegsetzen kann. Nur einer bedrängt ihn noch, in der 16. Minute, der straffe Schuss kommt und Tormann Mattern kann gerade noch den Ball parieren. Nur eine Minute später kämpfen sich die Briesener durchs Mittelfeld mit Erfolg. Zickerow bekommt den Ball und drückt ebenfalls mit Wucht ab Mattern hält. Sichtlich genervt geht Prötzel zum koordinierten Vorstoß über. Der Worst Case ereignet sich damit für Briesen in der 19. Minute. Das Mittelfeld ist der Schauplatz, der Ball wird durchgesteckt bis auf den Stürmer Grudnick. Der steht vor Tormann Bramburger ganz allein, kein Abseits und vereist den Ball des Erfolges. Briesen nun gefordert, setzt alles daran, die Gäste unter Kontrolle zu bekommen. Das gelingt immer besser. Gute Kombinationen, immer mehr Bälle der Gäste werden abgefangen, jedoch gefährlich sieht anders aus. So richtig kommt das Spiel nicht in Fahrt, nur der Körperkontakt nimmt immer mehr zu.

Bis zur 66. Minute bleibt alles wie gehabt, dann macht Prötzel mit Grudnick das 0:2 und in der 81. Minute kommt der Anschlusstreffer durch Schübler. Es ging also doch was. Mehrere Wechsel waren die Folge auf beiden Seiten. Der Drops schien aber gelutscht zu sein, da fällt in der Nachspielzeit mit Wendland das 1:3 für Prötzel.

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