FSV Union Union kann sich nicht Durchsetzen

Am Freitagabend zum Flutlichtspiel empfing im Rahmen des 21. Spieltages der Oberliga Nord des NOFV der FSV Union Fürstenwalde im Friesenstadion die Mannschaft des FSV Optik Rathenow. Im Hinspiel (17.9.2023) siegten die Optiker klar mit 4:1. In der 2. Runde um den Brandenburg – Pokal am 3.Oktober 2023 hatten dann die Unioner die Optiker zu Gast und auch in diesem Vergleich in Fürstenwalde siegten die Optiker deutlich mit 5:0 und zogen eine Runde weiter im Pokal. Nun bereits der dritte Vergleich zwischen beiden Mannschaften in dieser Saison und auf Grund der bisherigen Ergebnisse und des aktuellen Tabellenplatzes (Optik 11.,Union 15.) gingen die Rathenower als Favorit in diese Partie, welche vom Schiri Göldner aus Bad Saarow vor 146 zahlenden Zuschauern und weiteren Beobachtern geleitet wurde. Während die Unioner unbedingt einen Sieg im Abstiegskampf benötigten wollten die Optiker mit einem Sieg den Abstand zu den Abstiegsrängen vergrößern. Der Altmeister an der Seitenlinie Ingo Kahlisch, inzwischen über 30 Jahre Cheftrainer in Rathenow, hatte seine Mannen entsprechend eingestellt, was sich dann auch gleich in den Anfangsminuten auf dem Platz zeigte. Bereits nach einer Minute gingen die Optiker durch Shai Santino Neol mit 1:0 in Führung. Aus dem Strafraumgewühl erzielte er aus Nahdistanz den Treffer. Die Unioner scheinbar noch nicht wach verpassten die Klärung. In der 5. Minute griffen die Unioner erneut nicht rechtzeitig ein, so das Optik Kapitän Jerome Liroy aus etwa 20 Metern unbedrängt den Treffer zum 2:0 für Rathenow erzielen Konnte. Nach diesem zeitigen Rückstand (nicht das erste Mal) erwachten nun wohl die Unioner und hielten dagegen. Ihre Chancen in der 8. Minute (Kai Kai) und dann Doppelt in der 35. Minute(Kriem) führten nicht zum Torerfolg. In der 44. Minute dann Sosnowski per Kopfball und Kriem im Nachschuss, aber Optik Keeper Simeon Hawwary fischte das Leder noch aus das obere Tordreieck und verhinderte somit die Riesenchance zum Union Anschlusstreffer. In der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie, wobei die Unioner erneut Kampfgeist zeigten aber die Optiker kontrolliert im Spiel agierten. In der 69. Minute dann das Tor zum 3:0 für Rathenow. Nach zu kurzer Abwehr durch Kai Kai und dann Fehlpass genau auf den Fuß vom Torschützen, erzielte der eingewechselte Kabuja Tshilumba das Tor unbedrängt wieder aus Nahdistanz für Optik. Ein kurzes Aufbäumen der Unioner brachte in der Schlussphase noch zum 1:3 den Anschlusstreffer (88.) durch den eingewechselten Umran Saied für Union. Nach dem Schlusspfiff (90+5) gingen die Optiker mit 3:1 als verdienter Sieger vom Platz. Die Unioner konnten nichts Zählbares für den Klassenerhalt erkämpfen. Nun bietet sich für sie die nächste Chance im Spiel bei Anker Wismar. Es folgen dann zwei Heimspiele gegen Lichtenberg (47 und Sparta).

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