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Bildung

Juhu, ich bin ein Schulkind!

Einschulung an der Freien Grundschule Fürstenwalde

Erschienen am Donnerstag, 27. August 2026 Lesezeit 4 Min.

Es ist einer dieser Tage, die bleiben. Die Einschulung ist nicht einfach nur der erste Schultag, sondern ein kleiner Schritt hinein in eine neue, aufregende Welt. Mit großen Schultüten, leuchtenden Augen und ein wenig Aufregung beginnt für die Kinder ein neuer Abschnitt. Für die Eltern ist es ein Moment zwischen Stolz und dem Gefühl, dass die Kleinen plötzlich ein ganzes Stück größer geworden sind. Die Freie Grundschule Fürstenwalde des Rahn Education Campus am Spreebogen hat sich für die beiden Klassen 1a und 1b ein schönes, kurzweiliges Programm ausgesucht und dieses in eine Reise durch die ersten Momente verpackt. Eltern und Gäste wurden in die wunderschöne, architektonisch ansprechend gestaltete Aula vor die kleine Tribüne gebeten und fieberten dem Moment entgegen, dass die Kinder die Aula betreten. Zuvor wurden sie von ihrer neuen Klassenlehrerin begrüßt und auf den Moment der Einschulung vorbereitet. Alles war so liebevoll durchorganisiert. Die Eltern standen auf, als die Kinder leise den schönen Saal betraten. Alle zückten ihre Handys, jeder Augenblick wurde festgehalten, inklusive der ersten Tränen in den Augen so sehr prickelte die Szene. Schulleiter der Freien Grundschule Philipp Schittek hieß Kinder und Eltern mit herzlichen Worten willkommen. Seine gewohnte Strenge wich einer herzlichen Art, als er die Kinder bereits mit den ersten Fragen ermunterte, beispielsweise danach, wer schon lesen oder rechnen konnte. Musikschulleiterin Anna Lukshina begleitete die Zeremonie am Klavier und Musiklehrerin Lisa Marie Böse dirigierte das Ukulelen-Ensemble und den Chor der Schule. Besonders der Chor brachte dem kulturellen Aspekt Furore ein, denn die Gäste durften mitsingen, und das war schon besonders. Kurz darauf wurden die künftigen Schüler vorgestellt und willkommen geheißen ein stilvoller Moment mit viel Erinnerungspotenzial, das erste Klassenfoto. Und nun betraten sie ihren Klassenraum, der zukünftig ihr Lernort sein wird. Im Moment der Stille nahm Philipp Schittek die Aufmerksamkeit der Eltern und Gäste auf besondere Weise auf sich. Mit wenigen Worten schuf er eine ruhige und konzentrierte Atmosphäre und gab dem Augenblick damit eine besondere Bedeutung.

Wir müssen wieder lernen, mit den Händen zu denken. Dinge nicht nur oberflächlich zu betrachten, sondern ihnen Zeit und Tiefe zu geben. Dazu gehört, sich mit Unterschiedlichkeiten auseinanderzusetzen und Respekt für andere Ansichten zu entwickeln. Wir sollten den Mut haben, unsere Meinung zu ändern, und daran glauben, dass wir die Welt verändern können, jede und jeder auf die eigene Weise. Die Sehnsucht nach einer besseren Welt ist tief in uns allen verwurzelt, sie ist universell. Auch wenn es heute oft schwerfällt, das auszudrücken, sollten wir gerade die Grenzbereiche aufsuchen. Dort, wo verschiedene Lebenswelten aufeinandertreffen, entsteht Neues. Genau an diesen Orten lohnt es sich, öfter zu verweilen, vielleicht ist es sogar dort, wo wir wirklich hingehören

 

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