IHP und TH Wildau stärken Forschung und Fachkräftenachwuchs
Das IHP Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik und die Technische Hochschule Wildau haben am IHP das 20-jährige Bestehen ihres gemeinsamen Joint Labs gefeiert. Seit zwei Jahrzehnten verbindet die Kooperation Spitzenforschung mit praxisnaher Hochschulausbildung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Mikroelektronik und Photonik in Brandenburg.
Vertreter aus Wissenschaft, Hochschulen und Politik würdigten die enge Zusammenarbeit, die Forschung, Technologietransfer und die Ausbildung des wissenschaftlich-technischen Nachwuchses erfolgreich miteinander verknüpft. Seit 20 Jahren steht das Joint Lab von TH Wildau und IHP für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften und einem Leibniz-Institut. Die Partnerschaft schafft Raum für Innovation, Technologietransfer und die praxisnahe Ausbildung Studierenden, sagte Prof. Dr. Klaus-Martin Melzer, Vizepräsident für Forschung und Transfer der TH Wildau. Zu den Erfolgen des Joint Labs zählen zahlreiche gemeinsame Forschungsprojekte, Patente und wissenschaftliche Veröffentlichungen sowie die Ausgründung des Unternehmens HyPhoX, das 2023 mit dem Innovationspreis Berlin-Brandenburg ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus wurden über die Jahre zahlreiche Bachelor- und Masterarbeiten betreut, mehrere hundert Studierende in Praktika ausgebildet und Fachkräfte für Zukunftsfelder wie integrierte Photonik und Mikrosystemtechnik qualifiziert. Auch künftig wollen beide Partner ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen. Im Mittelpunkt stehen neue Forschungsfelder wie Quantentechnologien, innovative Sensorsysteme und die Systemintegration sowie die Fortsetzung gemeinsamer Ausbildungs- und Forschungsprojekte.


