Tag der offenen Tür & Frauen übernehmen Verantwortung

Beim Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Hangelsberg am Samstag erhielten die Besucher spannende Einblicke in die vielfältige Arbeit der Feuerwehr. Trotz wechselhafter Wetterprognosen wurde die Veranstaltung gut angenommen und lockte zahlreiche Gäste auf das Gelände der Wehr. Ortswehrführer Christian Paulke und Ortsteilbürgermeister Marten Lange-Siebenthal begrüßten die Besucher und nutzten die Gelegenheit zum Austausch mit den Einwohnern. Für das leibliche Wohl sorgte indes der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr, der die Gäste mit kühlen Getränken und allerlei Kulinarischen Genüssen versorgte. Im Mittelpunkt standen die Vorführungen der Jugendfeuerwehr und der Einsatzabteilung. Beide präsentierten jeweils zwei Übungen und zeigten dabei ihr Können in verschiedenen Einsatzszenarien. Besonders eindrucksvoll war eine technische Hilfeleistung, bei der die Rettung einer eingeklemmten Person nach einem Verkehrsunfall simuliert wurde. Auch die Jugendfeuerwehr war begeistert bei der Sache sie zeigten anhand eines Brandes wie der Ablauf im Einzelnen funktioniert. Darüber hinaus konnten die Besucher die Einsatzfahrzeuge und die moderne Technik der Feuerwehr aus nächster Nähe kennenlernen. Ein weiterer Schwerpunkt war das Engagement der Frauen in der Feuerwehr. Derzeit engagieren sich zehn Frauen aktiv in der Wehr und sind ein fester Bestandteil des Einsatzgeschehens. Der Tag der offenen Tür zeigte damit nicht nur die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr, sondern auch den starken Zusammenhalt innerhalb der Ortswehr in Hangelsberg und der Dorfgemeinschaft. Die Frauen der Freiwilligen Feuerwehr Hangelsberg sind aus dem Feuerwehralltag längst nicht mehr wegzudenken. Die derzeit zehn aktiven Kameradinnen gehören selbstverständlich dazu.
Beim Tag der offenen Tür wurde deutlich, dass sie nicht nur Teil der Wehr sind, sondern ihre Freizeit investieren, um im Ernstfall zu helfen. Für uns ist die Feuerwehr eine Gemeinschaft, auf die man sich verlassen kann, betonte Vanessa. Auch Sophia unterstrich, dass Kameradschaft und Zusammenhalt wichtige Gründe für ihr Engagement seien. Die Wege zur Feuerwehr sind dabei unterschiedlich. Einige stammen aus Feuerwehrfamilien, andere fanden über Freunde, Partner oder die Jugendfeuerwehr den Weg in die Gemeinschaft. Man wächst mit den Aufgaben und übernimmt Verantwortung, sagte Nicole. Geblieben sind sie, weil sie Verantwortung übernehmen und sich im Einsatz einbringen wollen.

Im Einsatz selbst gibt es keine Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Wenn der Melder geht, stehen alle gemeinsam bereit. Die Kameradinnen absolvieren dieselben Ausbildungen, Lehrgänge und Prüfungen wie ihre männlichen Kollegen und übernehmen Aufgaben in der technischen Hilfeleistung, im Funkdienst, unter Atemschutz sowie in Führungsfunktionen. Besonders hervorzuheben ist, dass inzwischen auch Frauen Führungsverantwortung innerhalb der Wehr übernehmen. Mit einem Schmunzeln verwies Vanessa darauf, dass sich die Kameradinnen keineswegs auf Nebenrollen reduzieren lassen. Vielmehr sind sie in allen Einsatzbereichen aktiv vertreten.

Auch bei Leistungsprüfungen machte die Wehr bereits auf sich aufmerksam, unter anderem mit einer vierköpfigen Frauengruppe bei einer technischen Hilfeleistungsprüfung der Gemeinde.

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Darauf können wir stolz sein, meinte Sophia. In Hangelsberg wird nicht zwischen Frauen- und Männermannschaft unterschieden. Entscheidend ist die gemeinsame Aufgabe im Einsatzdienst. Die Kameradinnen sind heute ein selbstverständlicher Teil der Feuerwehr und prägen deren Arbeit durch ihre aktive Mitarbeit und ihre Präsenz mit. Nicole brachte es abschließend auf den Punkt, im Einsatz zählt nicht, ob Frau oder Mann entscheidend ist, dass man sich aufeinander verlassen kann.

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