Pneumant bezwingt Müncheberg im Pokalfinale

Alle guten Dinge sind drei, sagt der Volksmund. Zweimal im Pokalfinale stand die BSG Pneumant und war nur knapp unterlegen.

In dieser Saison hatte sich schon frühzeitig ein Kopf-an-Kopf-Rennen in der Pokalrunde um den Ostbrandenburg-Pokal der F/G/M abgezeichnet. Das Halbfinale in Bad Saarow gegen den FSV Preußen ließ schon erahnen, dass es für Pneumant um mehr ging. Bis zum Elfmeterschießen kämpften beide Teams verbittert um jede Chance, Pneumant kam weiter. Gastgeber der Pokalspiele der einzelnen Altersklassen war Wacker Herzfelde 1925. Ein Tag wie kein anderer, über 30 Grad und am Nachmittag dann ein Gewitter jenseits von Gut und Böse. Starkregen, Donner und Blitze sorgten allerdings dafür, dass die Temperaturen auf ein erträgliches Maß sanken. Finalgegner war der Ostbrandenburg-Liga-Mitbewerber SG Müncheberg, der sich ebenfalls durch das Pokalprozedere kämpfte und nun Pneumant zum dritten Mal in der Saison gegenüberstand. Das Pokalfinale stand unter Druck. Beide Teams kennen sich aus den Punktspieltagen. In der Hinrunde gewann Pneumant und in der Rückrunde gab es nur ein Remis. Wobei die Tore immer in der ersten Halbzeit fielen, was für den Pokalhit in Herzfelde auf viel hoffen ließ. Müncheberg hatte einen ansehnlichen Fanblock mitgebracht, der lautstark wie Pneumant das Spiel unterstützte. Müncheberg ging sofort in die Offensive und hielt Pneumant auf Distanz. Besonders stach dabei Tim Sowinski ins Auge. Er schien die Schnelligkeit auf der rechten Flanke gepachtet zu haben und produzierte im Minutentakt Flanken. Gefährlich für Pneumant, aber durch den starken Einsatz, letztlich von Max Noppe im Tor, verpufften die guten Chancen.

Pneumant hatte etwas Schwierigkeiten, sich aus dem Pressing zu lösen. Es kam dabei zu einem bösen Foul. Schiri Matti Roeck zeigte sofort auf den Punkt, doch Müncheberg konnte die Chance zur Führung nicht nutzen. Erst nach 20 Minuten nahm das Spiel seine Wendung. Mit einer steilen Vorlage und bei nicht konsequentem Verteidigen sowie leichtsinnigen Rückpässen Münchebergs konnte der Pneumant-Stürmer Marten Eppert in der 22. und 30. Minute zwei Tore erzielen. Im weiteren Verlauf versuchte Müncheberg, das Ruder herumzureißen, kam aber nicht zum Zuge.

In den Zweikämpfen dominierte die BSG. Dabei gab es viele Unterbrechungen, die das Spiel verzögerten. Müncheberg brachte frische Kräfte, um doch noch etwas zu reißen, doch das dritte Tor konnten auch sie nicht verhindern. Das 3:0 fiel in der 68. Minute durch den eingewechselten Marvin Kranz. Das Stadion tobte, ein Erfolg, der sich nun mit abnehmender Zeit abzeichnete. Der Anschlusstreffer der Müncheberger fiel in der 89. Minute durch Markus Felker. Danach folgte die fünfminütige Nachspielzeit und der Pokal ging an die BSG Pneumant.

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