Tag des offenen Denkmals
Beeskow auf historischen Wegen
Erschienen am Donnerstag, 3. September 2026 Lesezeit 2 Min.
Das diesjährige Motto zum Tag des offenen Denkmals „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur Historische Bauten, die uns bewegen und verbinden“ läuft diesmal förmlich an der Burg Beeskow vorbei. Vor der Tür der mittelalterlichen Veste liegt ein Handelsweg, der bereits in der Bronzezeit benutzt wurde, später Messtraße zwischen Frankfurt (Oder) und Leipzig war und heute als B 87 bekannt ist. Von der Mobilität des Handels profitierten die Burgherren, indem sie genau dort bauten, wo der Weg eine Flussinsel quert und deshalb Brückenzoll anfallen ließ. Inwiefern bereits die Beeskower Burg Teil der mittelalterlichen Infrastruktur wurde, kann man am Sonntag, dem 13. September, zwischen 10 und 18 Uhr selbst erkunden. Interessierte werden um 12.30 Uhr und um 13 Uhr über das Burggelände geführt (jeweils 30 Minuten). Zudem bietet das Museum Utopie und Alltag um 13.30 Uhr und um 14.00 Uhr jeweils eine halbstündige Führung an. Das Musikmuseum lässt seine Automaten um 14.30 und um 15.00 Uhr erklingen (jeweils 30 Minuten). Sämtliche Führungen sind gratis. Darüber hinaus gewährt die Burg Beeskow von 10 bis 18 Uhr freien Eintritt. Den Auftakt gibt jedoch um 11 Uhr die Ausstellungseröffnung des diesjährigen LOS-Künstler-Pleinairs „Der Einsamkeit Gestalt geben“: Es ist dem mit der Region verbundenen Schriftsteller Günter de Bruyn (1926–2020) gewidmet, dessen 100. Geburtstag sieben Künstlern für eigene Arbeiten zum Anlass nehmen.





