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donnerstags 15 Uhr

Kultur

Benefizkonzert mit besonderer Besetzung

Drei Orchester spielen für die Jugendarbeit

Erschienen am Donnerstag, 3. September 2026 Lesezeit 3 Min.

Ein nicht ungewöhnliches, aber dafür sehr reizvolles Benefizkonzert fand erst kürzlich im Fürstenwalder St.-Marien-Dom statt. Das 1. Brandenburgische Garde-Blasmusikkorps Fürstenwalde hat, wie viele Orchester in der Kulturlandschaft, mit den derzeitigen Einsparungen zu kämpfen. Auf Initiative eines jungen FSJlers des Landespolizeiorchesters Brandenburg, der sein Abschlussprojekt gern gemeinsam mit einem Jugendorchester gestalten wollte, kam dieser auf die Musikschule Fürstenwalde zu. Mit Sebastian Ludwig, der seit einem Jahr die Leitung des 1. Brandenburgischen Garde-Blasmusikkorps und des Jugendorchesters innehat, fand er einen guten Kommunikator für das Abschlussprojekt. Allerdings befindet sich das Jugendorchester noch im Aufbau. Daraus entwickelte sich zunehmend eine Eigendynamik, sodass in Gesprächen beschlossen wurde, mit dem Landespolizeiorchester, dem Jugendorchester und dem 1. Brandenburgischen Garde-Blasmusikkorps ein Benefizkonzert zu veranstalten. Ein gewagtes Unterfangen, das sich aber gelohnt hat, wenn man den Erfolg daran misst. Proben, bis auf eine in der Landeshauptstadt, fanden nur online statt und kurz nach den Schulferien dann das Konzert. Die Aufregung lag förmlich in der Luft bei 70 Musikern. Die zwei Dirigenten, Christian Köhler vom Landespolizeiorchester und Sebastian Ludwig, der damit vor der schieren Größe des Gesamtorchesters sein Dirigentendebüt feierte, sorgten mit „In 80 Tagen um die Welt“, „Free World Fantasy“ und „James Bond 007“, um nur einiges zu nennen, für einen unbeschreiblich schönen Hörgenuss. Matthias Papendiek übernahm die Schirmherrschaft des Konzertes und sagte, gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist Unterstützung für Kunst und Kultur wichtig. Viele Menschen engagieren sich hier weit über ihre eigentliche Aufgabe hinaus. Musiker, Lehrkräfte, Dirigenten und Eltern, die ihre Kinder zu den Proben und Auftritten begleiten. Damit diese Arbeit auch weiterhin möglich ist, braucht es Unterstützung. Der Förderverein setzt die Spenden gezielt für die Jugendarbeit ein, etwa für Probenwochenenden, Orchesterfahrten oder Gastdozenten. So können die jungen Musikerinnen und Musiker gemeinsam proben, auftreten und weitere Erfahrungen sammeln.

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