Demokratievermittlung in der Ausbildung
Demokratie, Pluralismus und gesellschaftlicher Zusammenhalt sind in den Ländern Brandenburg und Berlin grundlegende Bestandteile der Ausbildung. Dies ist die zentrale Botschaft eines Positionspapiers, das die Landesausschüsse für Berufsbildung beider Länder auf ihrer gemeinsamen Sitzung im Bildungs- und Innovationscampus Handwerk in Groß Kreutz beschlossen haben. Ziel ist es, jungen Menschen in der beruflichen Bildung Werte wie Respekt, Dialogbereitschaft, Rechtsstaatlichkeit, Solidarität, Fairness und Toleranz zu vermitteln. Arbeitsstaatssekretärin Dr. Friederike Haase hob in ihrem Grußwort die große Bedeutung von gelebter Demokratie in der Ausbildung hervor. Gemeinsam mit ihrer Berliner Kollegin Micha Klapp bedankte sie sich für das unmissverständliche und klare Bekenntnis der Partner in der beruflichen Bildung beider Länder sich mit vereinten Kräften für den Erhalt unserer Demokratie einzusetzen und demokratische Kompetenzen in der Ausbildung zu stärken. Ich lade alle dazu ein, so Haase, berufliche Bildung als einen Raum zu gestalten, in dem demokratische Grundhaltungen wie Fairness, Verantwortungsbewusstsein, die Bereitschaft zum Dialog und die Fähigkeit, Konflikte konstruktiv auszutragen aktiv gelebt und praktisch erfahrbar werden. Das gemeinsame Positionspapier der Landesausschüsse für Berufsbildung Berlin und Brandenburg schafft dafür eine entscheidende Grundlage.


