Wissenschaftler warnen vor autoritären Entwicklungen

In den Feuilletons wird derzeit darüber diskutiert, ob es angesichts des Aufstiegs rechts-autoritärer Parteien und ihrer tiefgreifenden gesellschaftlichen Umbaupläne begrifflich richtig und politisch notwendig ist, von Faschismus zu sprechen. Diese Debatte wird ab nächster Woche in über 120 Veranstaltungen an mehr als 70 Hochschulstandorten bundesweit an Universitäten weitergeführt.

Der bevorstehenden Aktionswoche „Wissenschaft gegen Faschismus – Verantwortung der Wissenschaft in Zeiten faschistischer Gefahr“ schließen sich täglich neue Institute, Mitarbeitende und Studierendeninitiativen an. Über 500 Wissenschaftler unterstützen inzwischen die Initiative. Im Rahmen der Aktionswoche präsentieren Wissenschaftler, Studierende und Hochschulmitarbeitende diverse Veranstaltungsformate zu Faschisierung, autoritären Entwicklungen, den globalen Rechtsruck, die Gefährdung demokratischer Institutionen und die gesellschaftliche Verantwortung der Wissenschaft. Zu den Highlights der Woche gehören unter anderem das bundesweit gestreamte Panel „Verantwortung in Zeiten faschistischer Gefahr: Wissenschaft zwischen Analyse und demokratischem Widerstand an der Humboldt-Universität zu Berlin mit Prof. Dr. Rahel Jaeggi, Prof. Dr. Naika Foroutan, Maximilian Steinbeis und Prof. Dr. Margarita Tsomou, der Vorlesung „Intersectional Backtalking in Authoritarian Times“ mit Kimberlé Crenshaw an der Hochschule Fulda, der Diskussion „Can Courts Protect Democracy?“ mit Prof. Verena Madner, Vizepräsidentin des österreichischen Verfassungsgerichtshofs am Integrative Research Institute Law & Society, Berlin, sowie die Abschlussveranstaltung am 7.Juni im Musikforum Katharinenkirche in Stendal mit Arne Semsrott zu seinem Buch „Gegenmacht: Die Zivilgesellschaft schlägt zurück“.

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Veranstaltungen:
https://wissenschaft-gegen-faschismus.de/index.php/veranstaltungen/

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