Mehr Sicherheit im Nahverkehr
Brandenburg setzt auf ein Alkoholkonsumverbot
Erschienen am Donnerstag, 15. Oktober 2026 Lesezeit 2 Min.
Ab heute gilt an allen Bahnhöfen der Deutschen Bahn ein Alkoholkonsumverbot. Brandenburgs Verkehrsminister Robert Crumbach begrüßt die Regelung und setzt sich für ein entsprechendes Verbot auch in den Zügen des öffentlichen Nahverkehrs ein. Zugleich haben Brandenburg und Berlin die Finanzierung für die Fortführung des Sofortprogramms „Sicherheit und Sauberkeit“ der Berliner S-Bahn über das laufende Jahr hinaus gesichert. Brandenburg will einen Schritt weitergehen und setzt sich für ein Alkoholkonsumverbot auch in den Zügen des öffentlichen Nahverkehrs ein. Dazu bringt Minister Crumbach das Thema in Gespräche mit den anderen Ländern ein, um möglichst einheitliche Regeln im Nahverkehr zu erreichen. Brandenburg setzt zusammen mit Berlin auf mehr Sicherheitspersonal im Nahverkehr. Neben dem angestrebten Alkoholkonsumverbot in den Zügen setzt Brandenburg auf mehr Sicherheitspersonal sowie eine schnelle und verlässliche Beseitigung von Verschmutzungen. In den vergangenen Jahren haben Übergriffe auf Fahrgäste und Beschäftigte im Schienenpersonennahverkehr zugenommen. Die S-Bahn Berlin reagierte mit dem Sofortprogramm „Sicherheit und Sauberkeit“, das bereits seit diesem Sommer durchgeführt und derzeit von der S-Bahn allein finanziert wird.





