Familie, Freunde und Kollegen nehmen Abschied
In einer bewegenden Trauerandacht wurde Jürgen Huber, Leiter der Polizeiinspektion Oder-Spree/Frankfurt/Oder, verabschiedet. Die Andacht hielt Pfarrer Kevin Jessa, Dompfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Fürstenwalde. Familie, Freunde und Kollegen sowie zahlreiche Wegbegleiter nahmen Abschied von einem Menschen, der in vielen Bereichen seines Lebens Spuren hinterlassen hat. Pfarrer Jessa würdigte Jürgen Huber als einen liebevollen Familienmenschen, einen engagierten Polizisten und einen geschätzten Wegbegleiter. Im Mittelpunkt standen seine Menschlichkeit, sein Humor, seine Hilfsbereitschaft und seine besondere Fähigkeit, für andere da zu sein. Für seine Familie war er ein fürsorglicher Ehemann und Vater, für seine Kollegen ein verlässlicher Vorgesetzter, der Verantwortung übernahm und Menschen mit Respekt begegnete. Auch die Töchter nahmen mit einem persönlichen Brief Abschied von ihrem Vater. Mit liebevollen Worten erinnerten sie an gemeinsame Erlebnisse, seine Fürsorge, seinen Humor und die vielen Momente, die ihn als Vater und Menschen besonders machten. Sie beschrieben ihn als jemanden, der immer für seine Familie da war, sie unterstützte und mit Stolz begleitete. Gewürdigt wurde auch sein beruflicher Lebensweg bei der Polizei. Jürgen Huber habe durch seine ruhige, verbindliche Art und seinen Einsatz für Menschen viele Kollegen geprägt. Trotz seiner schweren Erkrankung habe er bis zuletzt Lebensmut, Stärke und Zuversicht gezeigt und die gemeinsame Zeit mit seiner Familie bewusst gestaltet. Pfarrer Kevin Jessa erinnerte daran, dass ein Mensch nicht allein durch seine beruflichen Leistungen in Erinnerung bleibt, sondern vor allem durch die Beziehungen, die er aufgebaut hat, und die Spuren, die er im Leben anderer hinterlässt. Der christliche Glaube gebe dabei die Hoffnung, dass Liebe und Verbundenheit über den Tod hinaus bestehen bleiben. Mit großer Anteilnahme verabschiedeten sich die Trauergäste von Jürgen Huber.





