Autoren auf Spurensuche im Landkreis Oder-Spree
Am vergangenen Oster-Wochenende sind sie angereist: Constantin Schwab aus Wien, Ariana Emminghaus und Bernhard Glocksin aus Berlin. Für drei Wochen haben sie im Rahmen des Projektes „Campus SCHREIB Kultur“ der Burg Beeskow den heimischen Schreibtisch mit einem temporären im Landkreis Oder-Spree getauscht um zu erfahren, was die Menschen in der Region bewegt. In Tempelberg (Emminghaus), Neubrück (Schwab) und Leißnitz (Glocksin) werden sie sich dafür auf Spurensuche begeben, Menschen treffen, Gespräche führen, bei Feuerwehr und Kirche vorbeischauen, im Gasthaus und beim Gemeinderat. Das sofort erlebbare Ergebnis dieser Arbeit kann nicht mehr als „schnelle Literatur“ sein, ein Streiflicht, ein Essay, eine Skizze. Literarische Momentaufnahmen, die den Austausch anregen und eine unmittelbare Rezeption erlauben: Am Ende des Aufenthaltes stehen am Samstag, 25. April, jeweils eine Lesung und ein Publikumsgespräch im Gast-Ort. Los geht es um 13 Uhr im Kulturraum in der Lindenstraße in Tempelberg, anschließend wird um 16 Uhr der Biwakplatz an der Spree in Neubrück zur Bühne, bevor der Tag um 19 Uhr im Gasthof Schur in Leißnitz ausklingt. Wer alle drei Lesungen stressfrei erleben möchte, kann den eingerichteten Bus-Shuttle nutzen.
Teil des Projektes „Campus SCHREIB Kultur“ ist in diesem Jahr zudem ein zweiwöchiger Spoken-Word-Workshop in der Grund- und Oberschule „Maxim Gorki“ in Bad Saarow. Schüler einer 8. Klasse werden dort ab dem 13. April gemeinsam mit der Hallenser Autorin Jasmin Brückner an eigenen Texten und ihrer Präsentation auf der Bühne arbeiten.
Der Eintritt zu den Lesungen am 25. April ist frei. Anmeldungen für den ebenfalls kostenfreien Bus-Shuttle (Bahnhof Fürstenwalde–Tempelberg–Neubrück–Leißnitz und retour) sind bis 20.April möglich unter Tel. 03366 35-2706


