Fotografien der späten DDR und frühen 1990er Jahre
Wir laden herzlich zur Eröffnung der Sonderausstellung „Das Weite suchen- Fotografien der späten DDR und frühen 1990er Jahre ein. Die von Anja Tack und Isabel Enzenbach kuratierte Schau wird ab Sonntag im Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt präsentiert, nachdem sie zuvor in der Landeshauptstadt zu sehen war.
Die Fotoserien in „Das Weite suchen“ laden dazu ein, sich mit der Transformation Ostdeutschlands auseinanderzusetzen und neue Perspektiven zu entdecken. In der späten DDR, in der die Zeit still zu stehen schien und sich gleichzeitig Aufbrüche abzeichneten, fanden Fotografen Bilder für das Geschehen. In den fünf Kapiteln der Ausstellung Jungsein, Arbeit, Lebensräume, Körper und Gewalt kommt eine Gesellschaft im Umbruch ins Bild, deren sich verändernde Bedingungen auch die Arbeit mit der Kamera prägten.
Der Fokus der Aufnahmen liegt auf Brandenburger Lebensrealitäten und macht gleichzeitig Spannungen und Erschütterungen sichtbar, mit denen auch die heutige Gesellschaft umgehen muss. Denn aktuelle Fragen nach Freiheit, Identität und gesellschaftlichem Wandel stehen mit dem langen Jahrzehnt der „Wende“ in direktem Zusammenhang.
Oft sind die Meinungen, wie das Leben in der DDR war und wie der Einigungsprozess verlaufen ist, verhärtet. Selbst bei Menschen, die die Zeit nicht bewusst erlebt haben. Mit den Fotografien wollen wir einen offenen Zugang schaffen. In kurzen Texten erzählen wir die Entstehungszusammenhänge der Bilder.
28.Juni 14 Uhr
Das Weite suchen
Fotografien der späten DDR und frühen 1990er Jahre
Museum Utopie und Alltag –Standort Eisenhüttenstadt
Erich-Weinert-Allee 3 15890 Eisenhüttenstadt



