Museen als Brücken in einer geteilten Welt
Das Motto des diesjährigen Internationalen Museumstages am 17. Mai macht aus Museen Brückenbauer: „Museums uniting a divided world“. Geworben wird für das Zusammenkommen verschiedener Generationen, Kulturen und Lebenswirklichkeiten. Dialog statt Polarisierung, Teilhabe statt Ausgrenzung, Respekt statt Vorurteil Museen schaffen Raum für unerwartete Begegnungen, die uns alle bereichern. Ob der Fülle ihrer Angebote ist nicht zuletzt die Burg Beeskow als Treffpunkt bestens geeignet. Einerseits können Kinder zusammen mit ihren Eltern erfahren, wie man Burgen baut, andererseits erzählen Großeltern ihren Enkeln über das Leben in der DDR, wenn sie vor den Bildern des Kunstarchivs stehen. Darüber hinaus kommen auch Technikfreaks jeden Alters auf ihre Kosten, zum einen in der Jahresausstellung des museums oder-spree „lauschen und lärmen“, wo sich alles um Geräusche, Töne und Klänge dreht, zum anderen im Musikmuseum mit seinen selbstspielenden Instrumenten. Mit einem Gang über das Gelände der mittelalterlichen Burg werden wir um 10 Uhr beginnen. Um 11 Uhr und um 14 Uhr öffnen wir zudem das Depot des Kunstarchivs, die überregional bedeutsame Sammlung von Kunst aus der DDR unter dem Dach des Museum Utopie und Alltag (Anmeldung unter Tel. 03366 352727). Ab 12 Uhr wird die Jahresausstellung des museums oder-spree „lauschen und lärmen“ erkundet, und um 15 Uhr trifft man sich im Musikmuseum. Hinzu kommt die empfehlenswerte Sommerausstellung der Kunstwerkstatt im Salzhaus, sie trägt den Titel „In die Natur geschaut“ und kann von 10 bis 18 Uhr besichtigt werden. An diesem Tag der offenen Tür wird für die genannten Angebote kein Eintritt erhoben.



