DEHOGA weißt NGG-Forderungen deutlich zurück
Unverantwortliche Forderungen der NGG lassen Tarifabschluss im Gastgewerbe in weite Ferne rücken! Forderungen von 10 % Lohnsteigerung für ein Jahr lässt die aktuelle Situation der Branche völlig außer Acht. Vor dem Hintergrund gesunkener Umsätze in der Gastronomie von monatlich bis zu 5 % in den ersten 3 Monaten dieses Jahres waren die Forderungen der NGG nach einer Lohnerhöhung von 10% über alle Tarifgruppen für die Vertreter der Arbeitgeber des Dehoga Brandenburg unannehmbar! Mit einer Anhebung der Tariflöhne beim letzten Abschluss um 20 % bis zum Jahre 2025 für die tarifgebundenen Unternehmen hatten die Arbeitgeber bereits ein starkes Signal an alle Beschäftigten in der Branche im Land Brandenburg gegeben! Der Hauptgeschäftsführer des Dehoga Brandenburg Olaf Lücke, im Auftrag der Tarifkommission, zu den Tarifverhandlungen: „Ich denke, mit den auf den Tisch gelegten Forderungen hat sich die NGG als Sozialpartner selbst disqualifiziert. Die Forderungen entsprechen betreffs Höhe und Laufzeit, nicht der aktuellen Lage der Branche. Gesunkene Umsätze treffen auf gestiegene Kosten und auf ein gesunkenes Konsumverhalten der Gäste. Ich denke, man muss auch miteinander ehrlich umgehen. Nach dem Motto die Unternehmen haben ja jetzt 7 % Mehrwertsteuer und davon wollen wir ein großes Stück abhaben kommen wir nicht weiter. Dabei hat sich die Gewerkschaft, als es um die 7 % auf Speisen ging, nicht hinter die Branche gestellt, im Gegenteil. Das haben die Arbeitgeber nicht vergessen!
Der Dehoga Brandenburg ist in den letzten 17 Jahre seiner Rolle als verantwortungsvoller Vertreter der Arbeitgeber immer gerecht geworden und hat mit teilweise deutlichen Steigerungen der Tarife in der Vergangenheit deutliche Signale gesetzt, um die Attraktivität des Gastgewerbes als Arbeitgeber zu steigern und zur Fachkräftesicherung im Tourismusland Brandenburg beizutragen. Allein mit der Azubi-Vergütung belegen wir deutschlandweit einen Spitzen-Platz. Auch das Angebot der Arbeitgeber über eine Lohnsteigerung von 5 % sowie einer Ausgleichszahlung für die Monate Januar bis Mai fand keine Anerkennung!“
Für eine Fortsetzung des Dialogs mit der Ngg ist der Dehoga Brandenburg offen. Dieser müsse aber ergebnisorientiert geführt werden, auf der Basis der regionalen Gegebenheiten in Brandenburg.


