Kooperation als Zukunftsmodell

Am 5. Juli feiert das Fürstenwalder Kammerorchester sein 25-jähriges Jubiläum mit einem großen Festkonzert. Wir zeichnen die Zeit nach und geben Einblick in die Jahre des Orchesters. Nach dem Abschied von Alex Ilenko stand das Kammerorchester Fürstenwalde zunächst vor einer ungewissen Zukunft. Doch schon bald kristallisierte sich eine neue, inspirierende Perspektive heraus. Die Zusammenarbeit mit der Musikschule Fürstenwalde eröffnete dem Orchester neue Wege und frische musikalische Möglichkeiten. Schnell entwickelte sich eine lebendige musikalischen Partnerschaft voller Energie, Begegnungen und gemeinsamer Leidenschaft. Mit dem 2013 geschlossenen Kooperationsvertrag begann ein neues Kapitel, in dem Generationen von Musikern miteinander musizierten, voneinander lernten und gemeinsam über sich hinauswuchsen. Unter der engagierten Leitung von Felicitas Eickelberg, die zugleich das Jugendstreichorchester betreute, verschmolzen Erfahrung und jugendliche Begeisterung zu einem besonderen Klangkörper. Bei gemeinsamen Proben entstand nicht nur Musik, sondern auch ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Die Symbiose schien zu passen, denn die jungen Talente wagten sich zunehmend an anspruchsvolle Werke heran, sammelten wertvolle Erfahrungen und fanden ihren Platz im Ensemble. Für das Kammerorchester brachte dies frischen musikalischen Schwung und bereicherte das Ensemble mit neuer Energie und jungen musikalischen Impulsen. Von 2013 bis 2018 prägte Felicitas Eickelberg diese Zeit mit Hingabe, musikalischer Feinfühligkeit und spürbarer Freude am gemeinsamen Musizieren. Besonders unvergesslich waren die Auftritte junger Solisten aus der Musikschule, die gemeinsam mit dem Orchester Konzertstücke aufführten. Für die Nachwuchsmusiker bedeuteten diese Momente Mut, Stolz und vor allem künstlerisches Wachstum. Ein eindrucksvoller Höhepunkt der Zusammenarbeit zwischen dem Kammerorchester und der Musikschule war das Benefizkonzert für die Brandopfer in der Fürstenwalder Trinonstraße am 13. Februar 2016. Musik wurde hier weit mehr als nur Kunst, sie wurde zu einem Zeichen von Mitgefühl und Hoffnung. So entstand aus einer Zeit des Umbruchs eine enge musikalische Zusammenarbeit, die das Kammerorchester bereicherte und viele Menschen zusammenbrachte.

Wie es weiter geht mit dem Fürstenwalder Kammerorchester lesen sie im vierten Teil

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Musikalische Entwicklung
Dirigenten und prägende Jahre

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