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donnerstags 15 Uhr

Politik

Jugendgewalt entschlossen begegnen

Lösungen statt populistischer Stimmungsmache

Erschienen am Donnerstag, 22. Oktober 2026 Lesezeit 2 Min.

Die CDU Frankfurt/Oder verurteilt den brutalen Angriff auf einen Schüler vor der Kleist-Oberschule auf das Schärfste. Unsere Gedanken sind bei dem betroffenen Jugendlichen und
seiner Familie. Die Tat muss vollständig aufgeklärt und die Verantwortlichen müssen konsequent zur Rechenschaft gezogen werden. Die angekündigte Demonstration der AfD halten wir in dieser Situation für nicht zielführend. Eine solche Veranstaltung hilft niemandem. Die berechtigte Empörung über diese Gewalttat darf nicht für politische Stimmungsmache instrumentalisiert werden. Dem betroffenen Schüler und seiner Familie ist damit ebenso wenig geholfen wie den Schulen, die täglich vor großen Herausforderungen stehen. Wir setzen deshalb auf Gespräche direkt vor Ort: die durch den Minister des Innern und für Kommunales anberaumte Sicherheitskonferenz am 27.November in Frankfurt/Oder ist genau der richtige Weg. Ziel muss es sein, die bestehenden Probleme offen anzusprechen, wirksame Maßnahmen zu vereinbaren und diese zügig umzusetzen. Dabei ist uns wichtig, dass die Landesregierung und die zuständigen Ministerien ihre Verantwortung auch vor Ort sichtbar wahrnehmen und den Betroffenen deutlich machen, dass sie solche Gewalttaten ernst nehmen und entschlossen handeln. Gewalt an unseren Schulen verlangt klare Konsequenzen und entschlossenes Handeln. Wer wirklich etwas verändern will, muss mit den Betroffenen sprechen und Probleme lösen. Politische Stimmungsmache hilft dabei nicht.

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