Papendiek spricht zu Unterstützern
Der Bürgermeisterkandidat für die Stadt Fürstenwalde, Mathias Papendiek, hat sich am Wahlabend an Unterstützerinnen und Unterstützer gewandt und ein persönliches Fazit gezogen. Er räumte ein, dass der Abend nicht den erhofften Ausgang genommen habe. Das Ergebnis sei deutlich ausgefallen, und es sei nicht gelungen, den angestrebten politischen Wechsel herbeizuführen. Gleichzeitig bedankte er sich ausdrücklich bei allen Beteiligten, die den Wahlkampf unterstützt und begleitet haben unabhängig davon, in welcher Form sie sich eingebracht hätten. Für den Einsatz privater Zeit und das persönliche Engagement zeigte er sich sehr dankbar.
Papendiek kündigte an, dem Wahlsieger zu gratulieren und betonte, dass das Ergebnis im Sinne der Demokratie anerkannt werden müsse, auch wenn dies schwerfalle. Im weiteren Verlauf hob er den Zusammenhalt innerhalb der Unterstützergruppen hervor. Durch den gemeinsamen Wahlkampf seien neue Verbindungen entstanden und Menschen zusammengekommen, die sich zuvor teilweise nicht kannten. Dieser Zusammenhalt solle erhalten bleiben.
Gerade in einer Phase möglicher Enttäuschung sei gegenseitige Unterstützung wichtig, da Herausforderungen nun folgen könnten. Niemand solle sich alleingelassen fühlen. Zugleich betonte er die Bedeutung eines respektvollen Umgangs im politischen Wettbewerb. Gegenseitiger Respekt und Sachlichkeit seien aus seiner Sicht entscheidend, auch wenn es unterschiedliche Meinungen gebe.
Papendiek rief außerdem dazu auf, sich weiterhin politisch einzubringen und die Erfahrungen aus dem Wahlkampf zu nutzen. Parteien lebten von Beteiligung, Ideen und Engagement der Bürger. Viele gute Anregungen habe er im Verlauf des Wahlkampfes wahrgenommen. Mit Blick auf die politische Situation in der Stadt unterstrich er, dass Mehrheiten in der Stadtverordnetenversammlung über einzelne politische Lager hinaus existierten und der demokratische Zusammenhalt wichtig sei, um stabile Entwicklungen in Fürstenwalde zu sichern.
Abschließend äußerte er Dankbarkeit gegenüber seiner Familie, die ihn während des Wahlkampfes unterstützt habe. Trotz möglicher künftiger Enttäuschungen bleibe er politisch engagiert und offen, weiterhin mitzuwirken und Unterstützung zu leisten. Er appellierte an die Anwesenden, hoffnungsvoll zu bleiben, zusammenzuhalten und sich nicht entmutigen zu lassen.
