Papendieck geht mit breiter Unterstützung ins Rennen

Am Wahlabend trafen sich Freunde und Unterstützer in der Dachetage der Kulturfabrik. Gemeinsam verfolgten sie, wie die Prozentzahlen der Auszählung nach und nach anstiegen. Nach der restlichen Auszählung der Briefwahl, die etwas länger dauerte als angenommen, war klar, dass der Einzelkandidat zur Bürgermeisterwahl in Fürstenwalde, Mathias Papendieck, in die Stichwahl kommen würde. Er erhielt in der ersten Wahlrunde 36,2 Prozent der Stimmen und wird von einem Parteienbündnis aus CDU, SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen unterstützt. Nach dem ersten Wahlgang wandte sich Papendieck an seine Unterstützer und Gäste. Er begann persönlich, bedankte sich bei seiner Familie und bei den vielen Helfern, die ihn durch die Wochen getragen haben. Dabei wurde deutlich, wie viel Einsatz hinter dem Wahlkampf steckte viele Stunden, viele Gespräche, viel Organisation, die oft im Hintergrund lief. Er erinnerte an die vielen Termine, Infostände und Veranstaltungen, aber auch an die direkten Begegnungen mit Menschen in der Stadt, die für ihn eine besondere Rolle gespielt haben. Inhaltlich machte er deutlich, wofür er stehen will, weniger Zuspitzung, mehr Sachlichkeit, ein respektvoller Umgang miteinander. Das Wahlergebnis versteht er als Signal, dass sich viele in der Stadt Veränderung wünschen. Diesen Impuls wolle er aufnehmen und ernst nehmen. Gleichzeitig verwies er darauf, dass er sich seit Längerem mit den finanziellen Bedingungen der Stadt beschäftigt und die Spielräume kennt, die trotz angespannter Lage vorhanden sind. Entscheidend sei aus seiner Sicht, diese Möglichkeiten gemeinsam und konstruktiv zu nutzen.

Abschließend machte er deutlich, dass es jetzt in der Stichwahlen darum gehe, den begonnenen Weg weiterzugehen. Aus seiner Sicht brauche es dafür ein gutes Miteinander in der Stadt und die Bereitschaft, gemeinsam Lösungen zu finden, damit Fürstenwalde in den kommenden Jahren verlässlich weiterentwickelt werden kann.

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